VfB Stuttgart

Einzelkritiken zum VfB-Sieg gegen Hoffenheim: Sasa Kalajdzic stellt 25 Jahre alten Vereinsrekord ein

Fußball VfB Stuttgart vs. TSG 1899 Hoffenheim
Vorlagengeber und Torschütze feiern gemeinsam: Silas Wamangituka (li.) und Sasa Kalajdzic © Pressefoto Baumann

Der VfB Stuttgart hat sich im Baden-Württemberg-Duell gegen die TSG Hoffenheim zum Abschluss des 25. Spieltags der Fußball-Bundesliga mit 2:0 (1:0) durchgesetzt. Ein Eigentor von TSG-Verteidiger Kasim Adams (15. Minute) und der Österreicher Sasa Kalajdzic (64.) sorgten dafür, dass die Schwaben auf den achten Platz vorrückten und nur noch vier Punkte Rückstand auf Bayer 04 Leverkusen auf Rang sechs haben.

Die Stuttgarter Profis in den Einzelkritiken unserer Redaktion:

Gregor Kobel: Lange Zeit nahezu beschäftigungslos, dann aber gegen Kramaric zur Stelle (38.) und auch in Durchgang zwei gegen Grillitsch ohne Probleme (55.). Ein starker Auftritt gegen seinen Ex-Club - Note: 2

Marc Oliver Kempf: Ohne Fehl und Tadel auf seiner Position als linker Innenverteidiger in der VfB-Dreierkette. Bekam in den zweiten 45 Minuten etwas mehr zu tun, holte sich aber  starke 67 Prozent seiner direkten Duelle - Note: 2

Waldemar Anton: Der Chef der Stuttgarter Dreierreihe war auch an diesem Spieltag wieder eine Bank. Besonders Highlight: eine MonsterGrätsche gegen Kramaric in der Nachspielzeit. In dieser Form definitiv ein Kandidat für die Nationalelf - Note: 2

Konstantinos Mavropanos: Der Verteidiger aus Athen definiert sein Spiel vor allem über seine starke Physis. Zu bestaunen in zahlreichen Duellen mit den Angreifern aus Hoffenheim - Note: 2

Borna Sosa: Den Flanken des Kroaten fehlte an diesem Sonntagabend häufig die nötige Präzision. Seine Job in der Defensive erledigte er hingegen grundsolide - Note: 3

Orel Mangala: Spielte zunächst in der Schaltzentrale gewohnt stark auf, musste allerdings nach 40 Minuten verletzt vom Feld - Note: -

Wataru Endo: Der Japaner ist der Fixpunkt auf dem Feld. Spulte beeindruckende 12,12 Kilometer ab und brachte gute 86 Prozent seiner Zuspiele an den Mann - Note: 2

Gonzalo Castro: Feiner Doppelpass mit Wamangituka vor dem 1:0 (15.) und auch sonst machte sich die Hereinnahme des Kapitäns bezahlt. Der Routinier lenkte das Stuttgarter Spiel und strahlte viel Ruhe aus. Den zweiten VfB-Treffer leitete er mit einem feinen Steckpass ein - Note: 2

Silas Wamangituka: Wenn er mit seinen langen Beinen auf die TSG-Defensive zujagte, war der Wirbelwind kaum zu stoppen. Starke Vorarbeit zum 1:0 und auch den zweiten Stuttgarter Treffer leitete er mit einem tollen Lauf ein. Mit etwas mehr Genauigkeit wäre sogar noch die eine oder andere Vorlage mehr möglich gewesen - Note: 1,5

Philipp Förster: Gewohnt fleißig unterwegs, in vielen Aktionen fehlten jedoch Durchschlagskraft und Präzision. Nach einer Stunde machte er Platz für Coulibaly - Note: 4

Sasa Kalajdzic: Der Österreicher hatte im Sturmzentrum lange einen schweren Stand. In der zweiten Halbzeit hatte er dann endlich einmal Platz und erzielte so seinen 13. Saisontreffer. Der 1,99 Meter große Stürmer hat somit in den vergangenen sieben Spielen immer getroffen. Ein solcher Lauf war im Trikot mit dem roten Brustring zuletzt Fredi Bobic in der Saison 95/96 gelungen - Note: 2

Einwechselspieler

Naouirou Ahamada (ab der 43. Minute für Orel Mangala): Nicht immer sattelfest im Defensivzweikampf, aber unter dem Strich ein ordentlicher Einsatz. Wichtige Rettungstat gegen Kramaric (87.) - Note: 3

Tanguy Coulibaly (ab der 60. Minute für Philipp Förster): Brachte noch einmal frischen Schwung für die Schlussphase - Note: 3

Pascal Stenzel (ab der 88. Minute für Gonzalo Castro): Ohne Bewertung

Roberto Massimo (ab der 88. Minute für Silas Wamangituka): Ohne Bewertung

Die Benotung

1 = überragend | 2 = stark | 3 = solide | 4 = dürftig | 5 = schwach | 6 = außer Form