„Geiles Spiel“ gegen Celtic Glasgow: So reagiert der VfB Stuttgart auf das Los
Stuttgart. Der VfB Stuttgart trifft in den Play-offs der Europa League auf Celtic Glasgow. Das hat die Auslosung am Freitagmittag (30.01.) ergeben. Damit spielen die Schwaben Ende Februar zweimal gegen einen der traditionsreichsten Clubs Europas. Das Ziel ist klar: das Achtelfinale. Vorher muss der VfB aber erstmal den amtierenden schottischen Meister aus dem Weg räumen. So reagiert der Verein und Sportvorstand Fabian Wohlgemuth, mit dem wir exklusiv gesprochen haben.
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VfB Stuttgart gegen Celtic Glasgow: Ein Duell der treuen Fans
Celtig Glasgow: Angesichts dieses Loses dürfte der Frust vieler VfB-Fans, es nicht direkt ins Achtelfinale geschafft zu haben, schnell verflogen sein. Mit dem 44-fachen und amtierenden schottischen Meister wartet ein echtes Schwergewicht im europäischen Fußball auf die Schwaben. Das Hinspiel (19. Februar) bestreiten die Stuttgarter in Glasgow, das Rückspiel (26. Februar) findet in der MHP-Arena statt. Auf Social Media freuen sich die Fans über das Los – und auch an der Mercedesstraße dürfte der ein oder andere Verantwortliche innerlich gejubelt haben, dass es Glasgow und nicht Rasgrad wurde.
Vor allem mit Blick auf den Support von den Rängen treffen in den Play-offs die treuesten der treuen Fans aufeinander. Celtic-Heimspiele im über 60.000 Fans fassenden „Celtic Park“ sorgen für Gänsehautmomente, auch die MHP-Arena ist für ihre Wucht inzwischen in ganz Europa bekannt. Das sieht auch Fabian Wohlgemuth so, mit dem unsere Redaktion exklusiv nach der Auslosung sprechen konnte: „Es braucht jetzt nicht den ganz großen Fußball-Sachverstand, um zu wissen, dass hier zwei Vereine mit einer außerordentlichen Tradition und Fan-Kultur aufeinandertreffen“, meint der VfB-Sportvorstand. „Also auch jenseits des Sportlichen ist diese Auslosung sehr attraktiv.“
Physisch stark und leidenschaftlich: Wohlgemuth erwartet schweren Gegner
Allerdings: Sportlich gesehen ist Celtic Glasgow eine harte Nuss. „Natürlich wissen wir, dass wir uns auf einen physisch starken und extrem leidenschaftlichen Gegner einzustellen haben“, so Wohlgemuth. Die schottische Liga ist durch ein stark physisches Spiel geprägt, Leidenschaft und Einsatz stehen oft an erster Stelle. Der VfB wird sich im „Celtic Park“ mit allen Mitteln wehren müssen. „Aber ich bin absolut davon überzeugt, dass wir gut gerüstet in die beiden Play-off Matches gehen werden.“
Kapitän Atakan Karazor ließ bereits am Donnerstagabend nach dem Bern-Spiel durchblicken, auf welchen Gegner er gerne treffen würde – und sprach direkt für die ganze Mannschaft: „Wir wünschen uns Celtic. Die Jungs haben Bock auf ein geiles Spiel und ein geiles Stadion.“ Der Kapitän machte aber auch klar: „Egal welcher Gegner kommt: Wir wollen weiterkommen.“ Das oberste Ziel sei es, ins Achtelfinale einzuziehen. Dafür muss der VfB Stuttgart aber erstmal in der hitzigen Atmosphäre von Glasgow bestehen – und das wird ohne Zweifel eine Reifeprüfung.



