VfB Stuttgart

Hilfe für die Ukraine: VfB Stuttgart unterstützt Hilfstransport ins Kriegsgebiet

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Der VfB Stuttgart unterstützt einen Ukraine-Hilfstransport der Hilfsorganisation STELP e.V. © VfB Stuttgart

Der VfB Stuttgart unterstützt gemeinsam mit Ausrüster Jako einen Hilfstransport in die Ukraine. Ein mit 33 Paletten beladener LKW ist seit Montag (11.04.) auf dem Weg ins Kriegsgebiet. Initiator der Aktion ist die zivile Hilfsorganisation Stelp e.V. aus Stuttgart.

VfB und Jako spenden je 25.000 Euro

Der 40-Tonner ist laut einer Mitteilung vom Dienstag (12.04.) in Richtung ukrainisch-belarussische Grenze unterwegs. Ukrainische Helfer bringen die Güter dann mit kleinen Transportern und privaten Autos tief in den Osten des Landes, wo derzeit eine brutale Schlacht tobt und Zehntausende Menschen eingeschlossen sind. Beim Beladen des LKWs waren VfB-Präsident Claus Vogt und AG-Vorstandsvorsitzender Alexander Wehrle mit dabei.

Über seinen VfBfairplay-Fonds spendet der Stuttgarter Bundesligist 25.000 Euro für den Ukraine-Hilfstransport, Ausrüster Jako steuert dieselbe Summe bei. Die Güter und die Logistik besorgte Aldi Süd am Standort Murr. Die Spenden kommen unter anderem aus der Versteigerung der Sondertrikots sowie aus den Verkäufen der „PEACE“-Sonderkollektion. Über VfBfairplay unterstützt der Verein zudem Kinder und Jugendliche aus der Ukraine in Stuttgart.

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Der Hilfstranport, der aktuell auf dem Weg in die Ukraine ist. © VfB Stuttgart

Mehr als 30 Lieferungen mit insgesamt 800 Tonnen Hilfsgütern im Wert von etwa 500.000 Euro hat allein Stelp e. V. bislang in die Ukraine geschickt. Ziel der Hilfsorganisation aus Stuttgart war es, von Anfang an schnell zu reagieren, um Lebensmittel, Medikamente und andere wichtige Güter dorthin zu bringen, wo sie am meisten benötigt werden. Dorthin, wo Zivilisten in Kellern und U-Bahnschächten ausharren, wo Strom und Lebensmittel fehlen und jeden Tag verzweifelt gegen die russische Invasion angekämpft wird. 

VfB-Vorstandsvorsitzender Alexander Wehrle: „Dieser Angriffskrieg ist furchtbar. Es ist ein ganz wichtiges Zeichen, dass wir mit Jako, Stelp und Aldi Süd spontan einen Lkw packen konnten, der in die Ukraine fährt, um dort konkret zu helfen. Das Thema wird uns noch die nächsten Wochen, Monate und vielleicht sogar Jahre beschäftigen. Ich freue mich sehr, dass wir so starke Partner an unserer Seite haben, um wirklich schnell und unbürokratisch helfen zu können.“

VfB-Präsident Claus Vogt: „Bei solch einem Krieg in Europa sollte jeder schauen, wie er Menschen helfen kann – so auch wir als Verein in Baden-Württemberg. In einen Lkw passt beinahe eine komplette Supermarktladung. Es ist ein bedrückendes Gefühl zu wissen, dass die Produkte, die hier gerade auf den Lkw geladen werden, in ein paar Tagen in einem Kriegsgebiet ausgepackt und dringend benötigt werden. Umso schöner, dass es solch eine unbürokratische Hilfe gibt.“

Über Stelp e.V.

Vor sechs Jahren wurde Stelp e. V. zu zweit als kleine spontane Aktion gegründet – mittlerweile ist die internationale Hilfsorganisation aus Stuttgart in 13 Ländern und auf vier Kontinenten aktiv. Stelp e. V. war die erste Hilfsorganisation, die nach dem Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine war. Binnen 24 Stunden wurden die ersten Lkws beladen und Hilfsgüter in die Ukraine befördert. Weitere Informationen und Spendenmöglichkeiten finden Sie hier.