VfB Stuttgart

Investor und Sponsor beim VfB Stuttgart: Plant Mercedes-Benz seinen Ausstieg?

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Symbolfoto. © Benjamin Büttner

Am Donnerstag (10.03.) hat der VfB Stuttgart mit dem Sportartikelhersteller Jako einen zweiten Investor gefunden. Das Unternehmen aus Hohenlohe erwirbt für rund vier Millionen Euro 1,16 Prozent der Anteile an der ausgegliederten Profiabteilung und verlängert zudem seinen Sponsoren- und Ausrüstervertrag bis 2029. So weit, so gut. Doch noch am gleichen Tag gibt es Medienberichte, wonach der Stuttgarter Hauptsponsor und Ankerinvestor Mercedes-Benz-Group (ehemals Daimler AG) seinen Ausstieg in Betracht zieht.

Ein Abschied in Etappen?

Laut einem Artikel der Stuttgarter Zeitung erwägt der große Nachbar einen Abschied in Etappen. Demnach könnte sich zunächst die Mercedes-Benz-Bank als Trikotsponsor verabschieden. Noch sei aber nichts entschieden, die Verhandlungen sollen laufen. Hintergrund soll eine Neuausrichtung der gesamten Strategie im Sportsponsoring des Konzerns sein. Unlängst hatte sich die Marke mit dem Stern auch als Namensgeber vom renommierten Tennis-Turnier auf dem Stuttgarter Weissenhof zurückgezogen.

Drastische Folgen für den VfB

Für den VfB hätte ein Ausstieg von Mercedes drastische Folgen: 2017 pumpte der Autobauer einmalig 41,5 Millionen Euro in den Klub. Aktuell soll sich das Sponsoringpaket auf jährlich 16 Millionen Euro belaufen. Das gesamte Volumen der Stuttgarter Sponsoring-Einnahmen liegt bei 31 Millionen Euro. Die aktuellen Verträge mit dem VfB sind noch bis 2023 gültig - und laut der StZ soll keiner davon verlängert werden.

„Selbst seine Rolle als Investor will das Unternehmen unter der Leitung von Vorstandschef Ola Källenius nicht mehr zwingend innehaben“, schreibt die StZ. Ausstiegszenarien sollen aktuell geprüft werden. Entsprechende Verhandlungen habe es sogar schon gegeben.

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