VfB Stuttgart

Josha Vagnoman vom HSV zum VfB: Das ist der aktuelle Stand im Wechsel-Poker

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VfB-Sportdirektor Sven Mislintat am Rande des Trainingsauftaktes. © Danny Galm

Der Poker um den Transfer von HSV-Spieler Josha Vagnoman zum VfB Stuttgart war zuletzt ins Stocken geraten. Der 21 Jahre alte Außenverteidiger will ins Schwabenland wechseln, noch konnten die beiden Vereine jedoch keine Einigung erzielen. Das ist der aktuelle Stand der Verhandlungen.

Woran der Deal zuletzt hakte

Für die Dienste des U-21-Nationalspielers hat der VfB nach Informationen unserer Redaktion vier Millionen Euro geboten. Der HSV lehnte ab. Sportchef Jonas Boldt will mit seinem Profi eine höhere Ablösesumme erzielen. Im Raum steht eine kolportierte Summe in Höhe von rund sieben Millionen Euro. Zu viel für den VfB und Sven Mislintat.

Man sei „noch extrem weit auseinander in den Vorstellungen“, sagte der VfB-Kaderplaner am Rande des Trainingsauftakts am Montag (27.06.). Ein Transfer sei daher im Moment „nicht realistisch“. Über die Schmerzgrenze will er jedenfalls nicht gehen: „Es kann sein, dass man am Ende sagen muss, wir kommen nicht zusammen.“

Aktuell ist Vagnoman mit dem Zweitligisten im Trainingslager in Österreich. Doch in die Verhandlungen könnte schon bald frischer Schwung kommen. Eine denkbare Lösung könnte dabei eine nachgebesserte VfB-Offerte (fünf Millionen Euro) plus ein Leihgeschäft oder Tausch mit einem Stuttgarter Spieler (Roberto Massimo oder Mateo Klimowicz) sein. 

In jedem Fall soll der Transfer schnellstmöglich über die Bühne gehen, da die Hanseaten Planungssicherheit wollen und frisches Geld benötigen, um noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv zu werden. Zudem wurde mit dem Spieler bereits eine Einigung erzielt, er möchte zum VfB wechseln. Auch aus diesem Grund wollen die Hamburger Verantwortlichen Klarheit schaffen. 

Weiter keine Angebote für Kalajdzic und Sosa

Sven Mislintat pokert also weiter und lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Auch nicht mit Blick auf Stürmer Sasa Kalajdzic, der den Klub mit großer Wahrscheinlichkeit in diesem Sommer verlassen wird. „Es gibt einen Markt, aber der ist sehr ruhig“, sagte Mislintat. Ein konkretes Angebot ist weiterhin weder für den Österreicher noch für seinen Vorlagengeber Borna Sosa eingetrudelt.