VfB Stuttgart

Kampfansage von VfB-Neuzugang Grischa Prömel: „Ich bin gekommen, um zu spielen“

VfB-Neuzugang Grischa Prömel im Gespräch mit den Medienvertretern.
VfB-Neuzugang Grischa Prömel im Gespräch mit den Medienvertretern. © Moritz Wagner

Stuttgart. Der VfB Stuttgart ist am Donnerstagnachmittag beim öffentlichen Trainingsauftakt offiziell in die Saisonvorbereitung gestartet. Mit dabei war auch Neuzugang Grischa Prömel, der nach seinem ablösefreien Wechsel von der TSG Hoffenheim erstmals im Trikot mit dem Brustring vor den VfB-Fans auflief. Nach der Einheit stellte sich Prömel noch den Fragen der Journalisten – und machte gleich klar: Der zentrale Mittelfeldspieler kommt mit Ansprüchen.

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Wechsel zum VfB Stuttgart: Für Grischa Prömel „immer ein Wunsch“

Für Grischa Prömel geht mit dem Wechsel zum VfB Stuttgart ein Traum in Erfüllung. Geboren in Esslingen, große Teile der Karriere in Baden-Württemberg verbracht, zwischen den Silben immer wieder am „schwäbeln“ – doch für den großen Cannstatter Club spielte der 31-Jährige noch nie. „Es war trotzdem immer ein Wunsch und ich bin froh, dass es geklappt hat“, sagte Prömel in der Medienrunde. „Ich bin meinen Weg in der Bundesliga gegangen – vielleicht habe ich diese Stationen gebraucht.“

Dass sich seine Vita aus Sicht eines VfB-Fans nicht besonders prickelnd liest, weiß er auch. „Manchmal braucht man ein bisschen länger, um zu realisieren, was gut ist“, sagte er mit einem Augenzwinkern zu seinen bisherigen Stationen, die ihn nach seinem Jugendklub TSV RSK Esslingen in aus VfB-Sicht nicht sehr beliebte Gefilde wie Karlsruhe, die Stuttgarter Kickers oder zuletzt Hoffenheim brachten.

„Habe mich immer durchgesetzt“ – Prömel gibt sich selbstbewusst

Dem erfahrenen Spieler, der einst von Papa Prömel mit ins Neckarstadion genommen wurde, merkt man an: Er hat mit dem VfB etwas vor – und hat auch Ansprüche an sich und seinen Status im Team. „Ich bin hergekommen, um zu spielen, das steht auch außer Frage“, sagte Prömel – eine Kampfansage des Neuzugangs, dessen Position mit Angelo Stiller, Chema Andrés und Kapitän Atakan Karazor umkämpft sein wird. „Konkurrenzkampf gibt es überall, ich habe mich bisher immer durchgesetzt.“

Grischa Prömel weiß aber auch: „Wir brauchen jeden Mann, wir spielen drei Wettbewerbe.“ Er freue sich auf die Zeit und werde seine Qualität und Stärken einbringen, um möglichst erfolgreich mit dem VfB abzuschneiden.

Grischa Prömel will als Führungsspieler vorangehen

Im Team von Trainer Sebastian Hoeneß ist Grischa Prömel als Neuzugang direkt der älteste Spieler im Kader. „Ich habe mittlerweile Erfahrung, bin schon ein paar Jahre in der Bundesliga“, sagte er. „Ich würde schon sagen, dass ich als Führungsspieler geholt wurde – und der geht dementsprechend vorneweg.“ Sein Trainer Sebastian Hoeneß freut sich auf ihn: „Er ist ein toller Charakter, der uns in der Kabine und auf dem Platz weiterhelfen kann.“ Mit Blick auf seine Rolle im Hoeneß-System bleib Prömel cool: „Ich spiele da, wo der Trainer mich haben will.“

Grischa Prömel möchte dem VfB weiterhelfen, kommt aber auch mit Ambitionen. Gepaart mit einem gesunden Konkurrenzkampf könnte es schlechtere Vorzeichen auf eine Saison geben – in der der 31-Jährige (endlich) beim VfB Stuttgart angekommen ist.

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