VfB Stuttgart

Kandidat als Vorstandschef beim VfB: Alexander Wehrle wird Vertrag in Köln nicht verlängern

Alexander Wehrle
Alexander Wehrle, Geschäftsführer der 1. FC Köln GmbH & Co. KGaA, vor dem Spiel. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Bildarchiv © Rolf Vennenbernd

Alexander Wehrle wird seinen laufenden Vertrag als Geschäftsführer beim 1. FC Köln nicht verlängern. Das gab der Klub am Mittwochnachmittag (15.12.) bekannt. Eine Rückkehr zum VfB Stuttgart scheint damit immer wahrscheinlicher zu werden.

Warum Wehrle nicht verlängert

Laut dem Kölner Express hatte der FC-Vorstand dem 46-Jährigen zuletzt noch ein Angebot zur Vertragsverlängerung unterbreitet, ihm sogar die Sonderrolle als Sprecher der dreiköpfigen Geschäftsführung offeriert. Allerdings nur mit einer Verlängerung um eine Saison bis 2024. Wehrle empfand dies laut Express nicht als Wertschätzung und lehnte ab.

Wehrle ist kein Unbekannter in Stuttgart

Wehrle gilt als aussichtsreicher Kandidat für die Nachfolge von Thomas Hitzlsperger beim VfB. Der ehemalige Nationalspieler wird seinen Posten als Vorstandsvorsitzender und Sportvorstand bei den Schwaben spätestens im Herbst 2022 räumen. Ob ihm dann der gebürtige Bietigheimer Wehrle nachfolgen wird, ist noch unklar. Wehrle war bereits von 2003 bis 2013 beim VfB tätig, unter anderem als Assistent des damaligen Präsidenten Erwin Staudt. 

Entscheidung wohl noch in diesem Kalenderjahr

Neben Wehrle wird für den CEO-Posten in Stuttgart auch der NLZ-Leiter des FC Bayern München, Jochen Sauer, gehandelt. Laut Medienberichten will sich der Aufsichtsrat des VfB unter der Leitung von Präsident Claus Vogt noch in diesem Kalenderjahr entscheiden, wer der neue, starke Mann am Cannstatter Wasen wird. Zeit für einen näheren Austausch gibt es jedenfalls am kommenden Sonntag. Dann sind die Stuttgarter zum Abschluss der Bundesliga-Hinrunde im Kölner Rhein-Energie-Stadion zu Gast.

Wie die Sport Bild am Mittwoch berichtet, sollen zwischen Wehrle und dem VfB nur noch letzte Details zu klären sein. Beide Vereine würden am Sonntag abschließend über einen Wechsel verhandeln. Eine Bedingung von Wehrle sei, dass die Stuttgarter neben ihm keinen eigenen Sportvorstand verpflichten, schreibt die Sport Bild. Die VfB-Führung habe dem zugestimmt. 

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