VfB Stuttgart

Kaum Einsätze für den VfB Stuttgart: Was wird aus Hamadi Al Ghaddioui und Philipp Klement?

Klement und Al Ghaddioui
Hamadi Al Ghaddioui (li.) und Philipp Klement könnten den VfB in diesem Transfer-Sommer verlassen. © Alexandra Palmizi

Ende Juni läuft der Vertrag von Stürmer Hamadi Al Ghaddioui beim VfB Stuttgart aus. Hinter dem 30 Jahre alten Angreifer liegt eine maximal enttäuschende Spielzeit. Lediglich 40 magere Minuten kam er zum Einsatz, in der Startelf stand er nie. Eine ähnlich durchwachsene Saison spielte auch Mittelfeldspieler Philipp Klement. Wie geht es für die Spieler weiter?

Starke Konkurrenz und Verletzungen

Dass Al Ghaddioui nur selten auf dem Platz stand, lag zum einen an Verletzungen (Schambeinentzündung, Syndesmoseanriss) und vor allem an der treffsicheren (und jüngeren) Konkurrenz in der Angriffsreihe. An Sasa Kalajdzic (16 Tore), Nicolas Gonzalez (sechs Tore) und Silas Wamangituka (elf Tore) war für den gebürtigen Bonner kein vorbeikommen. Selbst in fittem Zustand. Jetzt läuft sein Arbeitspapier zum Ende des Monats aus. Ein Angebot auf Vertragsverlängerung hat er dennoch auf dem Tisch liegen.

Warum Al Ghaddioui ein Angebot auf Vertragsverlängerung bekommt

Für Sven Mislintat „war klar, dass er von uns ein Angebot bekommt und dass wir für ihn da sind, wenn er es annehmen möchte.“ Das sagte der Stuttgarter Sportdirektore dem kicker. Beim VfB hat man nicht vergessen, welche Leistungen der Stürmer in seinem ersten Vertragsjahr im Schwabenland brachte und welche Energie er in der für ihn so komplizierten abgelaufenen Spielzeit die Mannschaft steckt. In der Aufstiegssaison hatte der Deutsch-Marokkaner häufig als „Super-Joker“ geglänzt und mit acht Toren und vier Vorlagen maßgeblichen Anteil an der direkten Rückkehr ins Oberhaus.

Angenommen hat Al Ghaddioui die VfB-Offerte allerdings noch nicht. Laut Sven Mislintat gebe es Interesse von Zweit- und Erstligisten. Steine würde man dem Stürmer im Falle eines Wechselwunsches nicht in den Weg legen. Die Entscheidung liegt nun bei Al Gahddioui.

Schalke will Klement

Auch Philipp Klement muss in diesem Transfer-Sommer die Weichen für seine weitere sportliche Laufbahn stellen. Beim VfB kam der Mittelfeldspieler mit dem feinen linken Fuß zuletzt nur sporadisch zum Einsatz. Einen Stammplatz konnte er sich seit seinem Wechsel aus Paderborn (2019) nicht erkämpfen. Nun stehen die Zeichen trotz laufenden Vertrags (bis 2023) wohl auf Abschied.

Wie die Bild-Zeitung berichtet, soll Bundesliga-Absteiger FC Schalke 04 an einer Verpflichtung interessiert sein. „Bei Philipp geht‘s darum, wie er sich fühlt. Er ist nicht mehr 20 Jahre jung und möchte vielleicht auch mal 34 Spiele in einem Jahr machen“, sagte Mislintat der Bild. Zuletzt hatten die Schalker bereits den VfB-Verteidiger Marcin Kaminski verpflichtet.