VfB Stuttgart

Klagen gegen Kündigungen im Zuge der Daten-Affäre beim VfB: So liefen die Verhandlungen am Arbeitsgericht

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Symbolbild. © Pixabay/CC0 Public Domain

Am Donnerstag (15.04.) fanden vor dem Arbeitsgericht Stuttgart die Verhandlungen rund um die im Zuge der Daten-Affäre entlassenen Ex-Führungskräfte Stefan Heim und Oliver Schraft statt. Der ehemalige AG-Vorstand und der Ex-Medienchef hatten gegen ihre Kündigungengeklagt. In beiden Fällen kamen die Verhandlungen zu keinem abschlließenden Ergebnis, heißt es in einer Pressemittelung des Arbeitsgerichts.

Die Verhandlung mit dem ehemaligen AG-Vorstand Stefan Heim wurde zuständigkeitshalber an das Landgericht verwiesen, die Gründe der Kündigung wurden vor dem Amtsgericht erst gar nicht diskutiert. Die zuständige Richterin kam zu dem Ergebnis, dass das Landgericht für die Fragen rund um die Entlassung Heims zuständig ist. Laut Pressemitteilung gaben beide Parteien vor Gericht an, bereits in außergerichtlichen Vergleichsgesprächen zu stehen.

Mit Oliver Schraft konnte der VfB Stuttgart vor dem Arbeitsgericht keine Einigung erzielen. Die Verhandlung wird am Donnerstag, den 29. Juli 2021, fortgeführt. Es gehe vor allem um die Frage, ob Schraft die Mitgliederdaten selbst weitergegeben hat oder dies nur in Auftrag gegeben habe. Der Ex-Medienchef bestreitet, dass er eine Pflichtverletzung begangen hat.

Mit dem Ex-Marketingchef Uwe Fischer hatte sich der VfB Stuttgart bereits vor den Verhandlungen außergerichtlich geeinigt.