Magischer Abend für Pejcinovic: VfB-Stürmer knackt 25 Jahre alten Rekord
Stuttgart. Der VfB Stuttgart hat einen neuen Superstürmer in seinen Reihen: Dzenan Pejcinovic. Der Neuzugang erzielte beim 4:0-Sieg gegen Hansa Rostock drei Tore und sorgte quasi im Alleingang für den Einzug in die 2. Runde des DFB-Pokals. Der Angreifer legte einen absoluten Traumstart im VfB-Trikot hin – und trug sich direkt in die Geschichtsbücher ein. Wir erklären, was hinter dem magischen Abend von Pejcinovic steckt.
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VfB Stuttgart: Pejcinovic mit Dreierpack im ersten Spiel
Wer im ersten Spiel für seinen neuen Verein ein Tor erzielt, macht direkt auf sich aufmerksam. Schnell ist von einem Traumeinstand die Rede, von einem Spieler, der sein Geld wert ist. 25 Millionen Euro hat Dzenan Pejcinovic den VfB Stuttgart gekostet. Und der Neuzugang hat direkt in seinem ersten Spiel gezeigt, warum die Schwaben so viel Geld für den Stürmer ausgegeben haben.
Drei Tore erzielte der U21-Nationalspieler in seinem ersten Pflichtspiel für seinen neuen Verein. Zuerst schloss Pejcinovic nach einem tollen Solo trocken ins lange Eck ab (18.), dann traf der Stürmer nach einem Undav-Zuspiel eiskalt zum 2:0 (37.). In der 82. Minute musste der Angreifer dann nur noch den Fuß hinhalten. Alle drei Treffer zeigten, welch enormes Potenzial in dem Linksfuß steckt.
Pejcinovic gelingt Historisches: VfB-Rekord von 2001 geknackt
Gerade aufgrund dieses Potenzials wollte der VfB Stuttgart den Stürmer unbedingt verpflichten. „Wir haben uns sehr um ihn bemüht, die Überzeugung war von Anfang an groß“, sagte Sebastian Hoeneß nach dem Spiel beim ZDF. Man habe sich Pejcinovic schon früh angeschaut und Kontakt aufgenommen, erklärte der VfB-Trainer. „Der Junge macht Spaß und es ist natürlich super für ihn, jetzt so reinzukommen.“
Ein Blick in die VfB-Geschichtsbücher zeigt: Dzenan Pejcinovic ist der erste VfB-Profi seit 25 Jahren, der in seinem ersten Pflichtspiel einen Dreierpack erzielt hat. Im Februar 2001 traf der damalige Neuzugang Adhemar dreifach im Bundesliga-Spiel gegen Kaiserslautern. Der brasilianische Fußballer wechselte im Winter 2001 vom brasilianischen Club AD Sao Caetano zum VfB Stuttgart.
Warum Pejcinovic sogar besser als Carlos Mané ist
Selbst der Traumeinstand von Carlos Mané im Jahr 2016 wird von Pejcinovic übertroffen: Gegen Fürth erzielte der Portugiese in seinem ersten Zweitliga-Spiel in der 1. und 4. Minute ein Tor. Besser geht es eigentlich nicht. Doch drei Tore in einem Spiel toppen eben selbst den Blitzstart von Carlos Mané.
Sebastian Hoeneß jedenfalls drückte angesichts dieser Topleistung schnell auf die Euphoriebremse: „Das ist natürlich ein Superstart, aber gerade jetzt müssen wir die Füße auf dem Boden lassen.“ Die Gefahr, dass Dzenan Pejcinovic abhebt, besteht aber nicht. Statt sich über seinen Dreierpack zu freuen, hob der Angreifer nach dem Spiel lieber seine Mannschaft hervor: „Für mich ist auch wichtig, dass ich für die Mannschaft arbeite, dass ich meinen Teil für den Erfolg erledige. Das ist mir heute ganz gut gelungen.“



