VfB Stuttgart

Neue Arbeit beleuchtet NS-Vergangenheit des VfB

VfB-Sonderausstellung im Mercedes-Benz-Museum_0
Ein VfB-Trikot aus der NS-Zeit wird auch in der Sonderausstellung im Mercedes-Benz-Museum gezeigt. © ZVW/Danny Galm

Stuttgart/Maulbronn. In diesem Jahr feiert der VfB Stuttgart seinen 125. Geburtstag. Neben einer Festschrift anlässlich des Vereinsjubiläums erscheint jetzt auch eine historische Arbeit, die sich mit der Rolle des Stuttgarter Traditionsvereins in der NS-Zeit beschäftigt.

Mit seiner Masterarbeit „Der VfB Stuttgart und der Nationalsozialismus“, die im Rahmen der Schriftenreihe des Institutes für Sportgeschichte Baden-Württemberg e. V. veröffentlicht wird, beleuchtet der Historiker Gregor Hofmann die Geschichte des VfB Stuttgart in den Jahren von 1933 bis 1945.

Hofmann ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Holocaust-Studien des Instituts für Zeitgeschichte (IfZ). Das IfZ ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung, die die gesamte deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart in ihren europäischen und globalen Bezügen erforscht. Gegründet wurde das Institut 1949, um die nationalsozialistische Diktatur wissenschaftlich zu erschließen. 

Die auf Initiative des VfB Stuttgart entstandene 181 Seiten starke Publikation und die Erkenntnisse seiner Untersuchungen werden am Freitag gemeinsam mit dem Autor, dem Herausgeber Michael Krüger und VfB-Präsident Wolfgang Dietrich vorgestellt.

Aktuell läuft zudem in Kooperation mit dem Mercedes-Benz-Museum eine Sonderausstellung, die bis zum 04. April 2019 laufen wird und mit 125 Exponaten aus dem VfB-Archiv lockt.


Das Institut für Sportgeschichte Baden-Württemberg e.V.

Seit Herbst 1993 hat Baden-Württemberg ein Institut für Sportgeschichte.

Der Verein wird vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg und von den Sportverbänden des Landes Baden-Württemberg getragen und von den Sportkreisen, den sportwissenschaftlichen Hochschuleinrichtungen des Landes und der Deutschen Olympischen Gesellschaft gefördert.