VfB Stuttgart

Neuer Sportvorstand beim VfB Stuttgart: Ist die Entscheidung gefallen?

VfB-Präsident Vogt
Claus Vogt spricht auf einer Pressekonferenz. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild © Tom Weller

Im Zwist zwischen Sven Mislintat und dem Aufsichtsrat des VfB Stuttgart bahnt sich offenbar eine Lösung an: Eine externe Neubesetzung für den Posten des Sportvorstandes soll nun endgültig vom Tisch sein. Das berichtet die Bild-Zeitung am Donnerstagvormittag (09.12.).

Demnach soll sich das Kontrollgremium unter dem Vorsitz von Präsident Claus Vogt entsprechend geeinigt haben. Noch im Laufe des Donnerstags, spätestens jedoch am Freitag, soll die Entscheidung offiziell verkündet werden. 

Damit dürfte klar sein, dass einem der drei Direktoren im Sportbereich (Mislintat, NLZ-Chef Thomas Krücken und Organisations-Direktor Markus Rüdt) eine Beförderung winkt. Mislintat hatte sich zuletzt klar für eine interne Lösung ausgesprochen und die Vereinsführung durch ein Interview öffentlich unter Druck gesetzt. „Ich sehe unseren sportlichen Weg am besten vertreten und seine Fortsetzung gewährleistet, wenn jemand aus unserer Gruppe Sportvorstand würde“, so die klare Ansage von Mislintat.

Auch eine vorzeitige Vertragsverlängerung mit dem Kaderplaner scheint nun denkbar. Schließlich hatte Mislintat angekündigt, dass er sich gut vorstellen könnte, sein Arbeitspapier bis 2024 zu verlängern. Die sportliche Verantwortung fällt bisher in den Bereich von Vorstandschef Hitzlsperger, der 2022 allerdings aufhören wird. Der Aufsichtsrat um Vogt sucht daher primär einen Nachfolger für den Vorstandsvorsitz. Alexander Wehrle vom 1. FC Köln gilt hierfür als heißer Kandidat.

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