Polizei greift vor VfB-Spiel durch: 700 Köln-Ultras kommen nicht ins Stadion
Stuttgart. Der VfB Stuttgart spielt um 18.30 Uhr gegen den 1. FC Köln. Im Topspiel wollen die Schwaben drei Punkte holen. Während die Hoeneß-Elf in der MHP-Arena von den Stuttgarter Fans unterstützt wird, müssen die Kölner Profis auf dem Rasen ohne den Support ihre Fanszene auskommen. Die Kölner Ultras wurden auf dem Weg nach Baden-Württemberg abgefangen. Wir erklären, was hinter dem Vorfall steckt.
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VfB Stuttgart: Fanszene des 1. FC Köln fehlt
Der Kölner Gästeblock in der MHP-Arena wird am Samstagabend nicht ganz gefüllt sein. Die Polizei von Nordrhein-Westfalen untersagte rund 700 Personen der organisierten Effzeh-Fanszene die Weiterreise nach Stuttgart. Die Busse mit den Fans durften nicht nach Baden-Württemberg einreisen und mussten umdrehen. Das postete unter anderem die Polizei Stuttgart auf „X“.
Baden-Württemberg: Vertretungsverbot für die Kölner Fanszene?
Warum genau die Polizei den Fans in den Bussen die Weiterfahrt untersagt hat, ist nicht eindeutig. Ein Grund wird im Tweet der Stuttgarter Polizei nicht genannt. Das Portal „Fußballmafia.de“ schrieb von einem „Betretungsverbot“ für die Kölner Fanszene nach Baden-Württemberg. Außerdem sollen die Fans „eingekesselt“ worden sein, es wurde wohl auch ein Aufeinandertreffen mit Gladbacher Fans verhindert. Die Fans vom 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach haben seit Jahrzehnten eine intensive Rivalität.
Teile der Kölner Ultras sollen sich auf Rastplatz vermummt haben
Zudem heißt es in einer Pressemitteilung des zuständigen Polizeipräsidiums Mönchengladbach, dass die Weiterfahrt der Kölner Ultras „zur Verhinderung von Straftaten“ untersagt wurde. Demnach wurden auf einem Rastplatz Fans beobachtet, die sich vermummt haben sollen. Die hinzugezogene Bereitschaftspolizei schickte die Fans daraufhin wieder zurück nach Köln. Der Vorfall ereignete sich gegen 10.30 Uhr.



