VfB Stuttgart

Rückkehr nach Leihe: Warum Pablo Maffeo noch einmal eine Bewährungschance erhält

Kopie von Tausende VfB-Fans beim Saisonauftakt_6
Stuttgarts einstiger Rekordtransfer Pablo Maffeo. © ZVW/Danny Galm

Vor drei Jahren wechselte Pablo Maffeo für rund zehn Millionen Euro von Manchester City zum VfB Stuttgart. Der junge Spanier kam mit vielen Vorschusslorbeeren, entwickelte sich allerdings schnell vom Rekord-Einkauf zum Rekord-Flop. Nach Leihstationen beim FC Girona und bei SD Huesca kehrt der 23-jährige Außenverteidiger nun wieder zurück nach Stuttgart - und erhält noch einmal eine Bewährungschance.

Vertrag bis 2023

Maffeos Arbeitspapier beim VfB läuft bis 2023. Eine Kaufoption (fünf Millionen Euro) im Leihvertrag mit Huesca wollten die Spanier nicht ziehen. Folglich ist Maffeo ab dem 01. Juli wieder ein Weiß-Roter. Sportdirektor Sven Mislintat zeigt sich gegenüber dem kicker versöhnlich: „Pablo hat es bei seinen zwei Leihstationen sehr gut gemacht.“

Der Spieler sei „deutlich gereift“ und die handelden Personen von damals seien „auch nicht mehr da“. Die Fehler aus dieser Zeit sieht Mislintat „auch nicht alleine bei ihm“. Der damalige Präsident Wolfgang Dietrich hatte den Spieler öffentlich als „Flop“ bezeichnet. Er sei „komplett quer im Stall“ gestanden und habe jede Einsatzbereitschaft vermissen lassen. Auch Trainer Markus Weinzierl übte scharfe Kritik am Jungprofi. Letztlich flog er aus dem Profikader und wurde verliehen.

Die Tür in Stuttgart geht für Maffeo nun aber doch noch einmal auf - unter einer Bedingung. „Entscheidend wird sein, wie offen er ist und mit welcher Einstellung er seine Rückkehr anginge“, so Mislintat. Ob Maffeo pünkltich zu Trainingsauftakt im Schwabenland aufschlagen wird, ist aber noch nicht klar. Der ehemalige U-21-Nationalspieler steht auf der Kandidatenliste für die Olympischen Spiele (23. Juli bis 08. August).