VfB Stuttgart

Silas-Comeback bei Sieg gegen Mainz: Das Lachen beim VfB Stuttgart ist zurück

Fußball VfB Stuttgart vs. 1. FSV Mainz 05
Strahlender Comebacker: Silas umrandet von Mateo Klimowicz (li.) und Sasa Kalajdzic (re.) © Pressefoto Baumann

Die Fans des VfB Stuttgart hatten am Freitagabend (26.11.) beim 2:1 gegen Mainz gleich doppelt Grund zur Freude: Neben dem wichtigen Dreier im Abstiegskampf durfte in der 85. Minute auch das Comeback von Stürmer Silas bejubelt werden. Der Kongolese hatte der Mannschaft monatelang aufgrund einer Kreuzbandverletzung gefehlt. Seine Einwechslung sorgte für einen Gänsehautmoment bei den 25.000 Zuschauern. Und ganz nebenbei auch noch für einen Hoffnungsschimmer im Kampf um den Klassenverbleib.

Wucht, Dynamik, Energie

In den wenigen Minuten auf dem Platz zeigte der Angreifer, warum ihn Trainer, Mitspieler und Anhänger so schmerzlich vermisst haben. Mit Wucht, Dynamik und Energie sprintete er über den Rasen, kämpfte um jeden Ball und zündete so die komplette Arena noch einmal an. „Mannschaft, Fans und Stadion haben in dem Moment gemerkt, wie sehr er gefehlt hat“, sagte Trainer Pellegrino Matarazzo anschließend. „Es ging darum, ihm ein paar Minuten zu geben, um ihn für die kommenden Wochen aufzubauen.“ 

„Man merkt, dass er noch ein paar Wochen braucht“

Nach dem Schlusspfiff durfte sich der 23-jährige Stürmer völlig verdient einen Extra-Applaus abholen. Mit Silas kehrte beim VfB auch das Lachen zurück: „Er tut gut durch sein Wesen, seinen positiven Spirit, den er in die Mannschaft bringt.“

Dass nach dem Flutlichtspiel gegen die Rheinhessen nach zuletzt fünf sieglosen Spielen in Serie endlich einmal wieder drei Punkte aufs Stuttgarter Konto kamen, lag jedoch vor allem an den sehenswerten Treffern von Hiroki Ito (21.) und Borna Sosa (51.). „Wir sind sehr geschlossen aufgetreten und haben viel investiert. Die Jungs wollten heute unbedingt“, freute sich der Trainer. 

Der Dreier gegen die Mainzer lässt die Schwaben zumindest vorübergehend auf den 13. Tabellenplatz und damit raus aus der Abstiegszone klettern. Am kommenden Spieltag dürfen die Weiß-Roten gleich noch einmal in der heimischen Arena ran. Dann kommt die kriselnde Hertha aus Berlin nach Bad Cannstatt. Und dann kann Silas womöglich schon etwas früher auf den Rasen und für Wirbel sorgen. Ein Gedanke, der viele VfB-Fans mit einem Lächeln aus dem Stadion gehen ließ. 

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