VfB Stuttgart

Silas-Comeback gegen den BVB? Das sagt VfB-Sportdirektor Sven Mislintat

Stürmer Silas
Stuttgarts Silas Wamangituka in Aktion. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild © Tom Weller

Das Strahlen ist zurück. Nicht nur bei Silas Katompa Mvumpa selbst. Auch auf seine Teamkollegen beim VfB Stuttgart färbt die gute Laune des Kongolesen ab. Das Comeback des 23-Jährigen beim Fußball-Bundesligisten rückt immer näher. Ob er nach seinem auskurierten Kreuzbandriss schon beim Auswärtsspiel gegen Borussia Dortmund am Samstag (15.30 Uhr/Sky) dabei ist, dürfte sich aber erst kurz vor der Abreise entscheiden. Womöglich reicht es auch erst im anschließenden Spiel gegen Mainz 05 (26. November) für einen Einsatz.

«Wir werden kein unnötiges Risiko eingehen»

«Er hat bislang in dieser Woche komplett mittrainiert, nur in Sachen Intensität noch ein bisschen dosiert», sagte VfB-Sportdirektor Sven Mislintat der dpa. «Wir schauen uns die Entwicklung der kommenden Tage an.» So viele Hoffnungen sie mit der Rückkehr des Flügelspielers auch verbinden, steht für die Schwaben laut Mislintat fest: «Wir werden kein unnötiges Risiko eingehen.» Denn: Wichtiger, als dass er nach acht Monaten Pause eine Woche früher oder später wieder spielt, ist für den VfB, dass Katompa Mvumpa in den Monaten danach fit ist.

Drei Niederlagen nacheinander kassierten die Stuttgarter zuletzt. Dem Aus in der zweiten DFB-Pokal-Runde gegen Köln (0:2) folgten bittere Rückschläge im Kampf um den Ligaverbleib beim FC Augsburg (1:4) und gegen Arminia Bielefeld (0:1). Die Lage beim Tabellen-15. ist nicht ungefährlich und die Verunsicherung vielerorts greifbar.

«Er bringt einfach Freude rein»

Mit Katompa Mvumpa soll nun auch ein Schuss Leichtigkeit zurückkehren. «Er bringt einfach Freude rein», sagte Coach Pellegrino Matarazzo schon vor der nun endenden Länderspielpause, als der Offensivmann wieder seine ersten kleinen Schritte im Mannschaftstraining machte. «Er lacht und macht», berichtete Matarazzo. «Ich freue mich, dass er wieder dabei ist.»

Noch wichtiger als die menschlichen dürften aber die sportlichen Qualitäten sein, die Katompa Mvumpa wieder reinbringt. Schnell und technisch stark ist er. Dazu mittlerweile auch kaltschnäuziger im Abschluss, wie seine elf Liga-Tore in der Vorsaison zeigen. Zwei davon erzielte er beim furiosen 5:1 des VfB in Dortmund vergangenen Dezember. Wie entfesselt spielten die Schwaben im Signal Iduna Park damals auf. Zuletzt waren sie weit von dieser Form entfernt. Zäh und schwerfällig kamen ihre Spiele oft daher und in der Summe vermutlich einfach zu viele Verletzungs- und Krankheitssorgen zusammen.

Allmählich lichtet sich das Krankenlager wieder. Verteidiger Marc Oliver Kempf (Oberschenkelblessur) hofft in Dortmund auf sein Comeback, Stürmer Omar Marmoush (Syndesmoseprobleme) zumindest auf einen Kaderplatz. Und vielleicht kriegt ja auch Katompa Mvumpa schon einen.

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