VfB Stuttgart

Traumtor Demirovic: Der VfB Stuttgart schlägt den SC Freiburg spät mit 1:0

Der Mann der Stunde: Ermedin Demirovic (zweiter von links) traf traumhaft zum 1:0.
Der Mann der Stunde: Ermedin Demirovic (zweiter von links) traf traumhaft zum 1:0. © Volker Mueller

Stuttgart. Der VfB Stuttgart hat gegen den SC Freiburg mit 1:0 (0:0) gewonnen. Obwohl die Schwaben gegen die Nachbarn aus dem Breisgau lange Zeit Chance um Chance liegen ließen und es daher nach einer Nullnummer aussah, erzielte Ermedin Demirovic in der 90. Minute das goldene Tor: Per Volley traf der Angreifer traumhaft ins lange Eck. Die Stuttgarter rücken durch den späten und dreifachen Punktgewinn auf Rang vier, der zur Teilnahme an der Champions League berechtigen würde.

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VfB Stuttgart gegen SC Freiburg: So lief das Bundesliga-Spiel

Nur drei Tage nach dem 3:2-Sieg in der Europa League gegen die Young Boys Bern waren die Stuttgarter in der MHP-Arena schon wieder gefordert. Diesmal war der SC Freiburg im Landesduell zu Gast, der im Gegensatz zum VfB am Donnerstag den direkten Einzug ins EL-Achtelfinale klarmachen konnten. Beide Teams hatten also nur zwei volle Tage für die Vorbereitung auf das Spiel. Sebastian Hoeneß rotierte daher wieder ordentlich durch: Gleich sieben Veränderungen nahm der Trainer in der VfB-Startelf vor.

Einer der Neuen in der Stuttgarter Startformation hätte dann fast für die Führung gesorgt: Josha Vagnoman stieg nach einer Ecke hoch und köpfte den Ball aufs lange Eck – doch SC-Keeper Atubolu parierte stark und verhinderte den Rückstand (20.). Nur acht Minuten später verhinderte Matthias Ginter erneut das 0:1: Der Freiburger Abwehrchef kratze einen Undav-Abschluss von der Linie. Nur wenige Aktionen später tauchte Deniz Undav erneut frei vor dem Freiburger Tor auf. Der Stuttgarter Stürmer vergab aber aus rund neun Metern – das hätte die Stuttgarter Führung sein müssen. Auch danach drückten die Schwaben weiter auf das Tor der Gäste, ein Treffer wollte vor der Pause aber nicht fallen.

Ermedin Demirovic trifft traumhaft zum 1:0 für den VfB

Auch in den zweiten 45 Minuten kamen die Stuttgarter immer wieder zu aussichtsreichen Chancen, etwa durch Bilal El Khannouss (51.) oder erneut Deniz Undav (58.). Ein Tor wollte der Hoeneß-Elf aber nicht gelingen, da die Chancenverwertung – wie schon gegen Union Berlin oder AS Rom – einfach nicht passte. Aber der 65. Spielminute war den Gästen aus dem Breisgau dann anzumerken, dass sie mit dem einen Punkt gut und gerne leben können: Nach vorne ging kaum etwas, hinten machte die Schuster-Elf die Räume eng.

In der 90. Minute wurden die Schwaben für ihre Bemühungen aber belohnt: Ermedin Demirovic traf traumhaft per Volley und sorgte damit für die drei Punkte. In der Nachspielzeit verhinderte Alexander Nübel dann noch den Ausgleich. Der VfB Stuttgart steht nach dem Sieg mit 39 Punkten auf Champions-League-Rang vier.

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