VfB Stuttgart

Trotz couragierter Leistung: VfB Stuttgart verliert beim BVB mit 1:2

Fußball Borussia Dortmund vs. VfB Stuttgart
Letztlich war der BVB eine Nummer zu groß für den VfB. © Pressefoto Baumann

Der Negativlauf des VfB Stuttgart wurde auch am Samstag (20.11.) in Dortmund nicht gestoppt. Beim 1:2 (0:0) gegen den amtierenden DFB-Pokalsieger zeigten die Schwaben zwar einen couragierten Auftritt, letztlich ging es aber mit leeren Händen nach Hause. BVB-Kapitän Marco Reus  (85.) und Neuzugang Donyell Malen (56.) waren für die Dortmunder erfolgreich, zwischenzeitlich hatte Roberto Massimo vor 57.900 Zuschauern den Ausgleich erzielt (63.).

Müller und Mavropanos zurück in der VfB-Startelf

Im Vergleich zur Heimniederlage gegen Arminia Bielefeld hatte Trainer Pellegrino Matarazzo seine Startformation auf vier Positionen verändert: Für Fabian Bredlow, Clinton Mola, Nikolas Nartey und Daniel Didavi (alle zunächst auf der Bank) spielten Florian Müller, Konstantinos Mavropanos, Philipp Förster und Tanguy Coulibaly. Zudem stand U-19-Profi Alexis Tibidi erstmals im Spieltagskader. Abwehrspieler Marc Oliver Kempf war nach Oberschenkelproblemen nicht rechtzeitig fit geworden.

VfB konzentriert in der Defensive und mit der Chance zur Führung

Im Dortmunder Signal-Iduna-Park zeigten die Schwaben im ersten Durchgang eine konzentrierte Vorstellung. Gegen einen ideenlosen BVB verteidigten die Gäste gut gestaffelt. Und hatten sogar die beste Chance zur Führung: Tanguy Coulibaly scheiterte jedoch freistehend mit einem Volleyabschluss an Ex-VfB-Keeper Gregor Kobel (38.). Ansonsten spielte sich vor beiden Toren wenig ab. 

Die Dortmunder agierten dominant (69 Prozent Ballbesitz), aber nahezu wirkungslos. Bis auf einen Reus-Freistoß (7.) und einen Malen-Kopfball (13.) kamen die Hausherren quasi nicht gefährlich vor den Stuttgarter Kasten. Stuttgarts Stammkeeper Florian Müller hatte bei seinem Comeback nach einer Corona-Infektion einen überraschend geruhsamen Nachmittag.

Massimo bleibt cool vor Kobel

Daran änderte sich zunächst auch in den zweiten 45 Minuten nichts. Erst ein Distanzschuss von Donyell Malen fand den Weg in den VfB-Kasten (56.). Wataru Endo hatte den Abschluss aus 18 Metern unhaltbar für seinen Torhüter abgefälscht. Die Führung war aufgrund der Dortmunder Dominanz durchaus verdient - hielt allerdings nur kurz: Nach einem feinen Zuspiel von Karazor bleib Roberto Massimo cool und schob den Ball zum 1:1 vorbei an BVB-Torwart Kobel (63.). 

Reus mit dem späten Siegtor für den BVB

Die Partie nahm jetzt Fahrt auf. Einen satten Fernschuss nagelte Dortmunds Abwehrmann Manuel Akanji scheppernd an die Querlatte (67.). Auch in der Schlussphase blieb der VfB hellwach in der Abwehr und setzte immer wieder Nadelstiche über seine schnellen Außen. Doch dann wollten die Schwaben zu viel und liefen nach einem eigenen Eckball in einen Konterangriff der Hausherren, an dessen Ende BVB-Kapitän Marco Reus zum 2:1-Sieg traf (85.).    

Borussia Dortmund - VfB Stuttgart 2:1 (0:0)

Dortmund: Kobel - Meunier, Akanji, Hummels, Guerreiro (64. Can) - Witsel, Bellingham, Brandt (75. Tigges) - Reus, Malen (89. Knauff), Hazard

Stuttgart: Müller - Ito, Anton, Mavropanos - Karazor (68. Nartey) - Sosa, Endo, Mangala, Massimo (68. Tibidi) - Förster (70. Didavi), Coulibaly (87. Al Ghaddioui)

Tore: 1:0 Malen (56.), 1:1 Massimo (63.), 2:1 Reus (85.)

Schiedsrichter: Harm Osmers (Hannover)

Zuschauer: 57.900

Gelbe Karten: Coulibaly, Anton