VfB Stuttgart

VfB für sechs Tage in Spanien: So läuft das Kurz-Trainingslager in Marbella

Tausende VfB-Fans beim Saisonauftakt_0
Symbolbild. © ZVW/Danny Galm

Am kommenden Sonntag (23.01.), also einen Tag nach dem Bundesliga-Spiel beim SC Freiburg, geht es für die Profis des VfB Stuttgart in ein Kurz-Trainingslager ins spanische Marbella. Das Ziel ist klar: Ein Tapetenwechsel soll her, der Rucksack mit den Abstiegssorgen in Stuttgart bleiben und eine schlagkräftige Einheit für die Rest-Rückrunde geformt werden.

Ohne Sosa, Endo und Sankoh

Einzig Außenbahnspieler Borna Sosa (Zahn-OP), Kapitän Wataru Endo (Länderspiele mit Japan) und die Langzeitverletzten wie beispielsweise Mohammed Sankoh (Reha nach Kreuzbandriss) werden die Reise nicht antreten.

Vom 23. bis zum 28 Januar wird der schwäbische Tross aus Spielern sowie dem Trainer- und Funktionsteam an der Costa del Sol sein Quartier aufschlagen. „Die Anlage in Marbella kennen wir sehr gut und wissen daher, dass wir auf den Trainingsplätzen und im Hotel optimale Bedingungen vorfinden werden“, sagt Sportdirektor Sven Mislintat.

Ein gutes Omen?

Vor zwei Jahren, im Januar 2020, waren die Stuttgarter ebenfalls in den Süden geflogen und Trainer Pellegrino Matarazzo hatte sein damals noch neues Team zum ersten Mal für ein paar Tage zusammen. Anschließend führte der Italoamerikaner den VfB zurück in die erste Liga.

Damals mussten beim Reisen und im Alltag noch keine Corona-Regelungen beachtet werden. Das ist dieses Mal grundlegend anders. „Wir haben abgewogen, ob es Sinn macht oder nicht“, so der Trainer mit Blick auf die aktuelle Corona-Lage, „aber unsere Experten haben grünes Licht gegeben.“ 

So ist die Corona-Situation in Spanien

Spanien ist aktuell laut dem Auswärtigen Amt als Hochrisikogebiet eingestuft. Die landesweite 7-Tage-Inzidenz liegt mit 1478 (Stand 20. Januar) deutlich über den Werten in Deutschland. 

Die Mannschaft fliegt in eine „Bubble“, ist also abgeschottet von der Außenwelt. Per Charter-Flieger geht es am Sonntag in Richtung Süden. Im Hotel sind die Schwaben weitgehend für sich. Und selbstverständlich werden auch die üblichen Alltags-Regeln (Abstand, Maskenpflicht und Co.) gelten. Was dem Cheftrainer ein Gefühl von Sicherheit vermittelt: „Wir wissen 24 Stunden lang, wo unsere Spieler sind. Das ist möglicherweise sicherer, als wenn wir hier bleiben würden.“

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