VfB Stuttgart

VfB gegen Frankfurt: Große Aufregung um Schiri-Ansetzung – jetzt spricht Hoeneß

Deniz Undav kann seinen Frust über eine Entscheidung von Schiedsrichter Tobias Welz nicht verbergen.
Deniz Undav kann seinen Frust über eine Entscheidung von Schiedsrichter Tobias Welz nicht verbergen. © Julia Rahn

Stuttgart. Mit der Schiedsrichter-Ansetzung für die entscheidende Partie um die Champions League des VfB Stuttgart am Samstag auswärts bei Eintracht Frankfurt, sorgte der DFB am Mittwoch für große Verwunderung und Brisanz. Einen Tag später hat sich VfB-Trainer Sebastian Hoeneß auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Finale zum Unparteiischen Tobias Welz geäußert.

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Hoeneß versucht, der Diskussion den Wind aus den Segeln zu nehmen

Vor allem bei den VfB-Fans war es drei Tage vor dem letzten Bundesliga-Spiel bei Eintracht Frankfurt der große Aufreger: Schiedsrichter der Partie ist Tobias Welz. Der 48-Jährige hatte vor drei Wochen das DFB-Pokal-Halbfinale der Stuttgarter gegen den SC Freiburg geleitet, dort keine gute Leistung gezeigt und wurde anschließend von beiden Seiten sehr kritisiert. Dazu kommt, dass Welz für den Wiesbadener Verein FC Bierstadt und damit den Hessischen Fußballverband, der auch der Heimatverband der Frankfurter ist, pfeift. Dementsprechend klar äußerte sich auch der Schiedsrichter-Experte und ehemalige Top-Referee Manuel Gräfe auf der Plattform X: „Wie kann man nach der Vorgeschichte so auf Spielglück bei der Ansetzung setzen? Das ist unverantwortlich, auch Welz gegenüber.“

VfB-Trainer Sebastian Hoeneß versuchte am Donnerstagmittag auf der Pressekonferenz vor dem Spiel bei der Eintracht dieser Thematik etwas den Wind aus den Segeln zu nehmen. „Tobias Welz wird das bestmögliche Spiel machen wollen, genauso wie Frankfurt und wir“, sagte der Coach auf Nachfrage unserer Redaktion. Trotz der Geschehnisse rund um das Pokalspiel blickt Hoeneß entspannt auf die Ansetzung von Welz, der mit dem Einsatz am Samstag seine Schiedsrichter-Laufbahn beenden wird. „Ich bin ganz sicher, dass die Dinge getrennt werden können. Er ist ein Top-Profi, macht sein letztes Spiel und wird da sicher eine Topleistung abrufen Das gleiche gilt für uns und genauso gehe ich an die Sache ran“, sagte Hoeneß.

Vorgeschichte mit VfB-Stürmer Undav: „Man kann nicht mit ihm reden“

Vor allem VfB-Stürmer Deniz Undav hatte Welz im Anschluss an das DFB-Pokal-Halbfinale mit Aussagen wie „Man kann nicht mit ihm reden“, „Wir hatten schonmal ein Problem“ und „Ich mag den eh nicht“ harsch kritisiert. Pikant: Aufgrund der Rotsperre von Atakan Karazor wird voraussichtlich Undav am Samstagnachmittag in Frankfurt die VfB-Kapitänsbinde tragen und somit auf Seiten der Stuttgarter der Verantwortliche für die Kommunikation mit dem Unparteiischen sein. Für Hoeneß aber kein Grund, deshalb nochmal extra mit Undav ins Gespräch zu gehen. „Ich habe nicht viel mitbekommen, ob das in der Mannschaft groß Thema war“, sagte Hoeneß.

Bleibt für alle Seiten zu hoffen, dass nach dem Spiel über den Schiedsrichter deutlich weniger gesprochen wird als im Vorfeld.

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