VfB Stuttgart

VfB Stuttgart: 5:2-Sieg in Augsburg – diese Momente haben das Spiel entschieden

Der VfB Stuttgart hatte in Augsburg mächtig Grund zu jubeln.
Der VfB Stuttgart hatte in Augsburg mächtig Grund zu jubeln. © Alexander Keppler

Augsburg. Der VfB Stuttgart hat sein Auswärtsspiel beim FC Augsburg in der Bundesliga mit 5:2 gewonnen. Dabei ließ die Hoeneß-Elf im Schwaben-Duell nichts anbrennen, sorgten schon in der ersten Halbzeit für klare Verhältnisse. Auch ein kurzes Aufbäumen der Fuggerstädter unterband Stuttgart direkt. Wir waren beim verdienten Sieg des VfB vor Ort und liefern die Schlüsselmomente.

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VfB Stuttgart: Antwort auf EL-Aus geglückt

Durch den Sieg kletterte Stuttgart in der Tabelle auf Platz drei, festigte seine Position im Rennen um die Champions League. Vor der Partie hatte Trainer Sebastian Hoeneß fünfmal gewechselt, unter anderem bekam Chema Andrés neben dem für den DFB nachnominierten Angelo Stiller mal wieder die Chance auf der Doppelsechs. Von Beginn an schnürte der VfB den FCA ein, wobei erwähnt sein will: Klassischen „Augsburg-Fußball“ der letzten Jahre sahen die Zuschauer nicht. Unter Manuel Baum werden spielerische Lösungen gesucht, die Stuttgart größtenteils aber gut im Griff hatte.

Schlüsselmoment 1: Undav bedankt sich bei Dahmen – die VfB-Führung

Das erste Stuttgarter Tor fiel nach zwölf Minuten – und war bereits überfällig. Bei einem Chip von Deniz Undav sowie einem Abschluss von Nikolas Nartey war FCA-Keeper Finn Dahmen noch Sieger des Duells. Dann leistete er sich aber einen Schnitzer beim Versuch, eine Flanke von Angelo Stiller zu klären. Er legte den Ball im Fünfmeterraum vor die Füße von Deniz Undav, der Stürmer nahm clever nochmal an und schob dann locker ein. Schon im Hinspiel hatte er von einem Patzer Dahmens profitiert.

Auch in der Folge ging bei bemühten Augsburgern kaum etwas. Erst in der 25. Minute kam es zum ersten Abschluss der Gastgeber, der Expected-Goals-Wert zur Halbzeit lag bei mickrigen 0,07. Kurzum: Der VfB war die klar spielbestimmende Mannschaft.

Schlüsselmoment 2: Doppelschlag bringt VfB auf Kurs

Zwei Minuten, zwei blitzsaubere Treffer – die Stuttgarter machten in ihrer stärksten Phase kurzen Prozess. Eine Flanke von Mittelstädt wurde zwar noch geklärt, dann machten es drei Neue in der Startelf richtig gut: Chema Andrés setzte per Kopf nach, Nartey legte per Hacke ab, Tiago Tomás vollendete aus elf Metern (29.).

Und während der Gästeblock noch seine Tormusik sang, machten die VfB-Profis auf dem Platz gleich weiter. Dieses Mal fand Mittelstädt im Zentrum sein Ziel – seine flache Hereingabe in den Fünfmeterraum konnte Nikolas Nartey direkt verwandeln (31.). So schnörkellos und einfach kann Fußball manchmal sein – die 3:0-Führung zur Pause war verdient, hätte durch einen letztendlich nach VAR aberkannten Foulelfmeter (45.) sogar noch höher ausfallen können.

Schlüsselmoment 3: VfB antwortet direkt auf Anschlusstreffer

Augsburg kam offensiv gefährlicher aus der Kabine – Nübel parierte Han-Noah Massengos Distanzschuss, Cedric Zesiger verpasste nach einem Standard. Die Bemühungen der Fuggerstädter mündeten im 1:3-Anschlusstreffer. Jeff Chabot verschätzte sich leicht, wodurch Augsburg durch war. Finn Jeltsch blockte zwei Schüsse zwar noch stark, der Ex-Stuttgarter Fabian Rieder traf im dritten Versuch – wie schon im Hinspiel (57.).

Es keimten Hoffnungen bei den Hausherren auf – doch Deniz Undav machte diese direkt zunichte. Chris Führich scheiterte frei vor Dahmen, der Stürmer staubte aber eiskalt ab (58.). Der alte Abstand war hergestellt, was auch brutal wichtig war. Denn Augsburg hörte auch in der Folge nicht auf, kam durch Anton Kade erneut zum Anschluss (71.). So richtig Comeback-Stimmung kam dank Undavs Treffer aber nicht mehr auf. Vielmehr legte Undav in der 83. Minute nochmal frei vor Dahmen quer auf den eingewechselten Ermedin Demirovic, der zum 5:2-Endstand traf.

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