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VfB Stuttgart gewinnt 3:0 gegen 1. FC Heidenheim: So lief das Testspiel ab

VfB-Kapitän Deniz Undav im Duell mit Heidenheims Tim Siersleben.
VfB-Kapitän Deniz Undav im Duell mit Heidenheims Tim Siersleben. © Julia Rahn

Stuttgart. Der VfB Stuttgart hat das Testspiel gegen den 1. FC Heidenheim mit 3:0 (1:0) gewonnen. Die Partie fand vor rund 3.500 Fans im Benzach-Stadion in Weinstadt statt. Für die Schwaben erzielte Atakan Karazor (42.) das 1:0, Lorenz Assignon traf in der 72. Minute traumhaft per Fallrückzieher zum 2:0, Jeff Chabot erzielte das 3:0 (86.). Nikolas Nartey feierte sein Startelf-Comeback nach wochenlanger Verletzungspause, Fabian Bredlow hütete das VfB-Tor. Wir waren beim Testspiel vor Ort und liefern Einblicke.

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VfB Stuttgart in Weinstadt: Nikolas Nartey feiert Comeback

Was lange währt, wird endlich gut: Nachdem die ursprünglich für den 1. August geplante Partie des VfB Stuttgart gegen den Paris FC abgesagt wurde, fand am Freitagabend (25.09.) nun doch ein Testspiel in Weinstadt statt. Im Benzach-Stadion (16.30 Uhr) trafen die Schwaben auf den 1. FC Heidenheim. Die Partie gegen den Zweitligisten von der Ostalb war eines von zwei Testspielen, dass die Stuttgarter absolvieren, um die XXL-Länderspielpause zu überbrücken und im Spielrhythmus zu bleiben.

Daher starteten in Weinstadt auch die WM-Fahrer des VfB, die nicht von Jürgen Klopp in den DFB-Kader berufen wurden: Deniz Undav, Angelo Stiller und Jamie Leweling. Im Tor stand Fabian Bredlow zwischen den Pfosten. Youngster Dennis Seimen wärmte sich zwar mit der Mannschaft auf, stand aber nicht im Kader für die Partie. Zudem feierte Nikolas Nartey sein Startelf-Comeback nach langer Verletzungspause, Atakan Karazor spielte erstmals in dieser Spielzeit an der Seite von Angelo Stiller auf der Doppelsechs.

Atakan Karazor trifft zum 1:0 für den VfB Stuttgart

Nach Anpfiff der Partie in Weinstadt war es aber der 1. FC Heidenheim, der einen besseren Start hinlegte. In der 5. Minute entschärfte Bredlow einen Kopfball nach einer Ecke, in der 25. Minute schloss FCH-Profi Luca Kerber zu zentral ab, erneut parierte der VfB-Keeper. Zwischen den beiden Szenen stand aber der Heidenheimer Keeper im Fokus: Thomas Dähne musste einen missratenen Rückpass mit der Hand über die Latte lenken. Der anschließend schnell ausgeführte indirekte Freistoß auf Höhe der Fünfmeterlinie wurde geblockt.

In der 30. Minute war dann für Nikolas Nartey Schluss: Der junge Däne durfte aus Gründen der Belastungssteuerung nur eine halbe Stunde ran, für ihn kam Lauri Penna aufs Feld. In der 42. Minute erzielte der VfB Stuttgart dann das Führungstor: Deniz Undav legte klug auf Atakan Karazor zurück, der Ex-VfB-Kapitän traf trocken aus 12 Metern ins linke Toreck. Mit der 1:0-Führung ging es in die Pause.

Fallrückzieher zum 2:0: Lorenz Assignon erzielt Traumtor

Zu Beginn der 2. Halbzeit nahm Sebastian Hoeneß vier Wechsel vor: Finn Jeltsch und Maximilian Mittelstädt, die Anfang kommender Woche zum DFB-Team dazustoßen werden, blieben in der Kabine. Auch für Fabian Bredlow und Grischa Prömel war der Arbeitstag vorbei. Dafür kamen Collin Schramm, Marius Funk, Oliver Rölke und Jeff Chabot in die Partie. Da der VfB-Trainer weiter fleißig wechselte, kam in den zweiten 45 Minuten nie so richtig Spielfluss zustande.

In der 72. Minute ereignete sich dann aber der Moment des Tages: Nach einer Flanke hob Lorenz Assignon ab und traf traumhaft per Fallrückzieher zum 2:0. Das Tor wurde mit tosendem Applaus von den Rängen bejubelt. Ein ohnehin gelungener Freitagnachmittag für den Franzosen, der gegen Heidenheim das erste Spiel seit seiner Schulterverletzung absolvierte. Jeff Chabot traf in der 86. Minute zum 3:0-Endstand.

So spielte der VfB Stuttgart: Bredlow (46. Funk) – Mittelstädt (46. Schramm), Hendriks, Jeltsch (46. Chabot), Stergiou (70. van der Leij) – Stiller, Karazor – Leweling, Prömel (46. Rölke), Nartey (30. Penna, 60. Assignon) – Undav

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