VfB Stuttgart gewinnt 4:1 gegen 1. FC Köln: Ein (fast) perfekter Abend
Stuttgart. Der VfB Stuttgart hat sein erstes Bundesliga-Heimspiel der Saison 2026/27 gegen den 1. FC Köln mit 4:1 (1:0) gewonnen. Vor ausverkauftem Haus ließen die Schwaben außer in einer Phase kurz nach der Pause nichts anbrennen und fuhren einen hochverdienten Sieg ein. In der ersten Hälfte leitete Bilal El Khannouss den Heimerfolg mit einem Traumtor ein (39.), in Halbzeit zwei erzielte Grischa Prömel sein Debüttor (60.), ehe Ermedin Demirovic das dritte Tor nach schöner Einzelaktion (75.) erzielte. Die Gäste aus Köln kamen in der 81. Minute durch ein Hendriks-Eigentor zum 1:3 – doch Josha Vagnoman traf in der Nachspielzeit traumhaft zum 4:1-Endstand.
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VfB Stuttgart: Verdienter Sieg gegen 1. FC Köln
Das erste Heimspiel des VfB Stuttgart in einer neuen Saison ist immer ein besonderes: Die VfB-Fans ziehen gemeinsam in der sogenannten Karawane Cannstatt vom Bahnhof ans Stadion, eine beliebte Tradition. Dazu kam: Das Wetter zeigte sich in Bad Cannstatt von seiner besten Seite, die Fans kamen in kurzen Hosen und Trikots an diesem schönen Spätsommerabend ins Stadion. Einziger Wermutstropfen: Vor der Partie musste ein Fan am Stadion reanimiert werden, die Person wurde ins Krankenhaus gebracht.
Auf dem Rasen selbst legte der VfB Stuttgart los wie die Feuerwehr. Trainer Sebastian Hoeneß brachte Chris Führich und Bilal El Khannouss von Beginn an. Letzterer flankte in der 9. Minute mit viel Gefühl auf den zweiten Pfosten, Josha Vagnoman hätte aus rund drei Metern nur noch einschieben müssen – doch der Rechtsverteidiger knallte den Ball an die Latte. Nur sechs Minuten später traf Neuzugang Dzenan Pejcinovic erneut den Querbalken, diesmal per Kopf.
Neuzugang Grischa Prömel erzielt sein erstes VfB-Tor
Die Schwaben waren drückend überlegen, die Kölner waren phasenweise chancenlos. Doch der VfB traf das Tor nicht – bis Bilal El Khannouss zeigte, warum Trainer Hoeneß den Marokkaner in der Transferperiode unbedingt behalten wollte: Der Stuttgarter Edeltechniker dribbelte durch die gesamte Abwehr der Gäste und traf zur hochverdienten 1:0-Führung (39.).
Zu Beginn der zweiten Halbzeit wackelte der VfB dann plötzlich, Köln kam zu einigen guten Chancen. Der Effzeh ließ diese aber allesamt ungenutzt und wurde für diese Fahrlässigkeit eiskalt bestraft. Nach einem traumhaften Diagonalball von Jeff Chabot auf Bilal El Khannouss steckte der Marokkaner für Maximilian Mittelstädt durch. Der Linksverteidiger legte klug in den Rückraum, wo Grischa Prömel sein erstes Tor für die Stuttgarter erzielte (60.). Zur Erinnerung: Der Neuzugang ist gebürtiger Cannstatter und in Esslingen aufgewachsen, dementsprechend emotional fiel der Jubel aus.
Erst Demirovic-Solo, dann Traumtor von Josha Vagnoman
In der 75. Minute machte Ermedin Demirovic dann alles klar: Der Stürmer setzte sich an der Seitenauslinie stark durch und traf anschließend eiskalt ins kurze Torwarteck. Da es die Stuttgarter in der Folge etwas lockerer angehen ließen, kamen auch die Gäste aus Köln noch zu ihrem Ehrentreffer (81.). Ramon Hendriks stolperte den Ball über die Torlinie, nachdem er von Marius Bülter unter Druck gesetzt wurde – ein unnötiges Gegentor.
Doch Josha Vagnoman traf in der Nachspielzeit noch traumhaft zum 4:1 (90.+1) und stellte den Drei-Tore-Abstand wieder her: Der Rechtsverteidiger nahm eine abgefälschte Flanke von der Strafraumkante volley und schweißte den Ball ins Netz. Bereits am Mittwoch (09.09.) geht es für den VfB weiter: Dann treffen die Schwaben in der Champions League in der MHP-Arena auf die Vikings Stavanger aus Norwegen.



