VfB Stuttgart

VfB Stuttgart: In dieser Statistik ist der FC Porto das beste Team in Europa

VfB-Trainer Sebastian Hoeneß muss seine Mannschaft gut auf das Porto-Spiel vorbereiten.
VfB-Trainer Sebastian Hoeneß muss seine Mannschaft gut auf das Porto-Spiel vorbereiten. © Danny Schöckle (Archiv)

Stuttgart. Der VfB Stuttgart hat in der Europa League ein denkbar schweres Los gezogen: Im Achtelfinale geht es gegen den FC Porto. Der aktuelle portugiesische Tabellenführer spielt eine Saison auf Champions-League-Niveau – und dürfte für die Schwaben eine harte Nuss werden. Vor allem eine Statistik unterstreicht, wie stark die Portugiesen sind: die wenigen Gegentore. Doch der VfB Stuttgart ist gewillt, dem FC Porto die Statistik zu versauen. Wie das klappen soll, erklärt Trainer Sebastian Hoeneß.

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VfB Stuttgart mit 34 Gegentoren – Porto mit 10

Es sind Statistiken, die fast surreal anmuten: In acht Partien in der Europa League hat der FC Porto erst sieben Gegentore kassiert. Im Schnitt ist das nicht mal ein kassiertes Tor pro Spiel. In der Liga fällt die Statistik noch krasser aus: Dort hat das Team um Portugals Nationaltorhüter Diogo Costa in 25 Spielen erst zehn gegnerische Treffer zugelassen. Rechnet man die Gegentore aus Liga, Europa League und dem Haupt-Pokalwettbewerb zusammen, kassierte der FC Porto in 38 Pflichtspielen nur 19 Gegentore – ein absurder Wert.

In den Top-Ligen Europas steht der FC Porto in dieser Statistik auf Platz eins. Als Vergleich: Die PSV Eindhoven hat als unangefochtener Tabellenführer in der niederländischen Liga (fast 20 Punkte Vorsprung) schon 31 Gegentore kassiert. Der FC Bayern musste in der Bundesliga bislang 24 Treffer hinnehmen. Und der VfB Stuttgart? Der hat in 25 Bundesliga-Spielen schon 34 Tore zugelassen. Das sind fast doppelt so viele Gegentore wie der FC Porto (!) – und das bei 13 Spielen weniger.

Trainer Hoeneß: Porto eine „absolute Topmannschaft“

Man kann daher mit Fug und Recht behaupten: Auf den VfB Stuttgart kommt mit dem FC Porto ein echtes europäisches Schwergewicht zu. Der FC Porto sei eine „absolute Topmannschaft“, erklärte Sebastian Hoeneß auf der Pressekonferenz vor der Partie. „Das ist eine Mannschaft, die im Achtelfinale der Champions League stehen könnte.“ Im Spiel gegen die Portugiesen gehe es ans „Eingemachte“, man werde sehen, wo der VfB steht. „Es werden absolute Höchstleistungen nötig sein. Schwächen auf diesem Niveau werden direkt bestraft, aber genau das wollten wir von dem Wettbewerb.“

Entscheidende Frage: Kann der VfB gegen Porto effizient sein?

Hoeneß weiß natürlich auch von der bärenstarken Gegentor-Statistik des FC Porto. Das Team zeichne sich dadurch aus, dass es „extrem und gemeinsam“ gegen den Ball arbeitet. „Sie attackieren sehr früh und sind dann schnell wieder hinter dem Ball.“ Es sei also kein klassisches Abwehrbollwerk, dass die Portugiesen stellen, sondern eher ein geschlossenes Abwehrverhalten. Dazu komme die enorme Emotionalität, die alle Spieler auf dem Feld und auf der Bank ausstrahlen, so Hoeneß. „Wir werden nicht viele Chancen haben. Effizienz wird ein Thema sein.“ Deniz Undav und Co. sollten daher die Chancen, die sie bekommen, im Optimalfall auch direkt nutzen. Sonst könnte nach den nächsten zwei Spielen in der Europa League Schluss sein.

So könnte der VfB Stuttgart spielen:

Nübel - Mittelstädt, Chabot, Jeltsch, Vagnoman - Stiller, Karazor - Leweling, Undav, El Khannouss, Führich

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