VfB Stuttgart

VfB Stuttgart schlägt Leverkusen mit 3:1: Champions League zum Greifen nah

Ermedin Demirovic und Angelo Stiller jubeln mit Deniz Undav über das Tor zum 3:1.
Ermedin Demirovic und Angelo Stiller jubeln mit Deniz Undav über das Tor zum 3:1. © Hansjürgen Britsch

Stuttgart. Der VfB Stuttgart hat sein Heimspiel gegen Bayer Leverkusen mit 3:1 (2:1) gewonnen. Im ersten von zwei Endspielen um die Champions League lagen die Schwaben bereits nach einer Minute mit 0:1 hinten, drehten dann aber auf und spielten phasenweise entfesselt auf. Die Tore erzielten Ermedin Demirovic (5.), Maximilian Mittelstädt (45.+7) und Deniz Undav (58.). Durch den Sieg springt der VfB Stuttgart auf Rang vier, der zur Teilnahme an der Königsklasse berechtigt. Das bedeutet: Gewinnen die Schwaben am 34. und letzten Spieltag in Frankfurt, ist die Champions League quasi sicher.

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VfB Stuttgart: So lief das Bundesliga-Spiel gegen Leverkusen

Nach dem wilden und aus Stuttgarter Sicht schwachen 3:3 in Hoffenheim nahm Trainer Sebastian Hoeneß vier Wechsel vor: Nikolas Nartey ersetzte Bilal El Khannouss, Chema Andrés den rotgesperrten Atakan Karazor. Außerdem rutschten Maximilian Mittelstädt und Ermedin Demirovic in die Startelf, dafür mussten Luca Jaquez und Josha Vagnoman draußen bleiben. Bis auf den Wechsel Chema/Karazor war es die exakt gleiche Startaufstellung wie im Halbfinale gegen den SC Freiburg – diese Elf weiß also, wie sie ein Endspiel angehen muss. Und genau das war die Partie gegen Leverkusen.

Die Ausgangslage war ganz einfach: Gewinnt der VfB, stehen sie mit einem Bein in der Champions League. Verliert der VfB, ist die Königsklasse so gut wie futsch – und selbst ein Unentschieden könnte zu wenig sein. Wie viel auf dem Spiel stand, war nach 38 Sekunden zu sehen, als sich Ramon Hendriks einen fahrlässigen Ballverlust leistete: Auf Höhe der Mittellinie schenkte der Abwehrspieler unkonzentriert den Ball her, Aleix Garcia bestrafte den Fehler eiskalt – die frühe Führung für die Gäste. Doch nur rund drei Minuten später traf Ermedin Demirovic nach feiner Vorarbeit von Nartey zum 1:1, der Hoeneß-Elf gelang die sofortige Antwort (5.).

Mittelstädt trifft per Elfmeter zum 2:1, Undav zum 3:1

In der Folge waren die Schwaben klar am Drücker, hatten durch erneut Demirovic die große Chance auf die Führung (24.). Doch der VfB-Stürmer brachte dem Ball nicht im Tor unter, Tapsoba klärte für den geschlagenen Bayer-Keeper Flecken. Die Schwaben waren nun am Drücker und belohnten sich kurz vor der Pause mit dem 2:1: Demirovic kam im Strafraum zu Fall, nach VAR-Eingriff entschied Schiedsrichter Robert Schröder auf Elfmeter. Den fälligen Strafstoß verwandelte Maximilian Mittelstädt eiskalt (45.+7).

Zu Beginn der zweiten Hälfte war erneut der VfB Stuttgart das spielbestimmende und bessere Team. Diesmal traf die Hoeneß-Elf nach nicht mal einer gespielten Minute zum vermeintlichen 3:1 – doch Deniz Undav stand zuvor im Abseits. In der 58. Minute fiel dann das inzwischen hochverdiente dritte Stuttgarter Tor: Nach einer bärenstarken Flanke von Jamie Leweling musste Deniz Undav nur noch einschieben. Das 3:1 war so etwas wie die Vorentscheidung, von Leverkusen kam nicht mehr wirklich viel.

VfB Stuttgart braucht noch drei Punkte für die Champions League

Damit gewinnt der VfB Stuttgart das enorm wichtige Spiel gegen Leverkusen mit 3:1 und hat beste Chancen auf die Champions League. Gewinnt der VfB am 34. Spieltag in Frankfurt, ist die Teilnahme an der Königsklasse quasi sicher. Denn: Hoffenheim könnte mit einem Sieg zwar gleichziehen, müsste aber fünf Tore auf den VfB aufholen.

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