VfB Stuttgart wächst immer weiter: Präsident verkündet neuen Mitgliederrekord
Stuttgart. Der VfB Stuttgart wächst immer weiter. Der ohnehin schon mitgliederstärkste Sportverein in Baden Württemberg ist nochmal größer geworden: Die Zahl der Mitglieder ist auf über 130.000 gestiegen. VfB-Präsident Dietmar Allgaier bestätigte dies im Podcast mit unserer Redaktion (zum YouTube-Video). Warum es in Wahrheit vermutlich sogar über 150.000 Mitglieder sind, erklären wir hier.
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Rekord beim VfB Stuttgart: Erstmals über 130.000 Mitglieder
Die VfB-Familie wird immer größer. Der sportliche Erfolg der letzten beiden Jahre sorgt dafür, dass immer mehr Fans eine Mitgliedschaft bei den Schwaben abschließen. Inzwischen hat der VfB Stuttgart einen neuen Rekord geknackt: „Wir sind zwischenzeitlich über 130.000 Mitglieder“, erklärte Präsident Dietmar Allgaier im Gespräch mit unserer Redaktion. Es ist ein enormer Zuwachs, bedenkt man, dass die Stuttgarter vor einem Jahr rund 122.000 Mitglieder und im Januar 2024 nur knapp 90.000 Mitglieder hatten.
Doch die Zahl der Mitglieder liegt in Wahrheit noch viel höher: „In die 130.000 Mitglieder sind unsere Jugendlichen vom Fritzle-Club noch gar nicht eingerechnet“, so der VfB-Präsident. Laut Dietmar Allgaier sind im Fritzle-Club rund 20.000 Kinder und Jugendliche aktiv. „Wir haben in Summe also ungefähr 150.000 Mitglieder.“
Immer mehr Mitglieder? Warum Dietmar Allgaier anders denkt
Klar ist: Der VfB Stuttgart will auch in Zukunft weiter wachsen – doch nicht um jeden Preis. „Klar freut uns die neue Rekordsumme. Aber ich orientiere mich nicht daran, dass wir immer weiterwachsen. Mein Maßstab ist, dass wir allen unseren Mitgliedern gerecht werden“, erklärt Allgaier. Umso größer man werde, umso schwieriger sei es, den Ansprüchen der Mitglieder gerecht zu werden. „Es geht eher darum, wie wir uns als Verein für die Zukunft aufstellen. Die Frage ist: Wo können wir als Verein noch wachsen?“
Für Dietmar Allgaier stehen nicht nur die reinen Mitgliederzahlen im Fokus. „Wo können wir Angebote im Breitensport machen? Können wir Kooperationen mit anderen Vereinen eingehen und wie sieht unser Nachwuchskonzept aus?“ Das seien Fragen, die den Präsidenten umtreiben. Daher baue man aktuell die Kooperationen mit Schulen aus. „Das ist eher unser Messfaktor. Die Mitglieder kommen dann von ganz alleine zum VfB Stuttgart, wenn wir einen guten Job machen.“ Letztendlich sei das erklärte Ziel: „Jeder, der zum VfB Stuttgart kommt, soll das machen können, was ihn interessiert. Egal ob Leichtathletik, Tischtennis, Faustball oder ins Stadion gehen“, so Allgaier.


