VfB Stuttgart

VfB verliert gegen Frankfurt: Warum die Lage im Tabellenkeller immer bedrohlicher wird

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Fatale Standardschwäche: Gegen Frankfurt war die VfB-Defensive vor allem bei gegnerischen Eckbällen anfällig. © Danny Galm

Beim 2:3 gegen Eintracht Frankfurt hat der VfB Stuttgart zwar seine historische Torflaute beendet, zu einem Sieg hat es jedoch nicht gereicht. Weil sich die Defensive der Schwaben zu viele Fehler erlaubt und die direkte Konkurrenz punktet, wird die Lage im Tabellenkeller der Bundesliga immer bedrohlicher.

Fatale Standardschwäche der VfB-Defensive

Mit 38 Gegentoren stellen die Stuttgarter mittlerweile die zweitschlechteste Defensive der Liga. Gegen Frankfurt präsentierte sich der schwäbische Abwehrverbund dabei besonders nach Standardsituationen anfällig. Sowohl das 0:1 (7.) als auch das 1:2 (47.) fielen nach Frankfurter Ecken. „Ich bin sehr unzufrieden mit dem Spiel“, grummelte Trainer Pellegrino Matarazzo nach der sechsten sieglosen Partie in Serie: „Wir haben heute viel zu viele einfache Fehler gemacht, uns viel zu viele unnötige Ballverluste geleistet.“ 

Seine Hintermannschaft hatte der Italoamerikaner an diesem Spieltag in einer Viererkette aufs Feld geschickt - und nicht wie in den letzten Spielen in einer Dreierreihe. Als gescheitert betrachtet der Coach das Projekt nicht: „Defensiv fand ich die Viererkette stabil. Aus dem Spiel heruas haben wir wenige Chancen zugelassen.“

Die gewünschte Stabilität brachte die neue Formation allerdings nicht. Zu allem Ärger gab auch Torhüter Florian Müller bei vielen hohen Bällen ebenfalls keine gute Figur ab. „Es gibt die eine oder andere Situation, wo er hätte rauskommen können“, so Matarazzo. 

Nächste Woche geht’s zu Bayer Leverkusen

An diesem Wochenende sorgten auch die Ergebnisse auf den anderen Plätzen für lange Gesichter beim Anhang des VfB. Der FC Augsburg holte einen 2:0-Heimsieg gegen Union Berlin, Bochum, Gladbach, Bielefeld und Bielefeld hamsterten immerhin einen Zähler. Und am Sonntagabend (17.30 Uhr) trifft noch der VfL Wolfsburg auf Schlusslicht Fürth.

Die Lage im Tabellenkeller wird für die junge Mannschaft aus Bad Cannstatt also immer prekärer. Am nächsten Spieltag geht es nun zum offensivstarken Team von Bayer Leverkusen. Und anschließend kommt der VfL Bochum in die Mercedes-Benz-Arena. Viel Zeit, die zahlreichen Defizite zu beheben, bleibt also nicht.