VfB Stuttgart

VfB verliert in Freiburg: Wieder bemüht, wieder keine Punkte

Fußball SC Freiburg vs. VfB Stuttgart
Die Abstiegssorgen beim VfB Stuttgart werden nach fünf sieg- und torlosen Spielen in Serie immer größer. © Pressefoto Baumann

Die Negativserie samt Torflaute des VfB Stuttgart ist auch am Samstag (22.01.) beim SC Freiburg nicht zu Ende gegangen. Wieder spielten die abstiegsbedrohten Schwaben bemüht, wieder gab’s keine Punkte und keinen Treffer. Letztlich siegte der abgezockte Sportclub mit 2:0 (1:0). Die Abstiegssorgen bei den Stuttgartern werden nach fünf sieg- und torlosen Spielen in Serie immer größer.

Kempf und Massimo nicht im Kader

Seine Startformation hatte VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo im Vergleich zum 0:2 gegen RB Leipzig lediglich auf einer Position verändert: Für Nikolas Nartey (Bank) durfte in der nigelnagelneuen Freiburger Arena Borna Sosa von Beginn an ran. Roberto Massimo und Marc Oliver Kempf standen hingegen nicht einmal im Spieltagskader. Verletzt ist das Duo nicht, ein klares Signal also von Matarazzo.

VfB-Elfmeter wird annulliert, im Gegenzug trifft Freiburg

Auf dem Platz präsentierten sich die Schwaben im ersten Durchgang zunächst sehr strukturiert. Es entwickelte sich ein ausgeglichene Bundesliga-Partie auf ordentlichem Niveau. Gegen die eingespielten Freiburger zog der VfB ein gutes Positionsspiel auf, Torchancen blieben in der Folge auf beiden Seiten Mangelware. 

Letztlich kulminierte die wenig spektakuläre, aber taktisch hochinteressante erste Hälfte in einer aus VfB-Sicht äußerst ärgerlichen Szene: Einen bereits gepfiffenen Elfmeter nach einem Foulspiel von Lukas Kübler an Alexis Tibidi nahm Schiedsrichter Tobias Stieler nach Ansicht der Videobilder wieder zurück (36.). Eine strittige Entscheidung, die die Stuttgarter Ersatzbank und vor allem Sportdirektor Sven Mislintat auf die Palme brachte. Doch damit noch nicht genug: Quasi im direkten Gegenzug ging der Sportclub durch einen abgefälschten Distanzschuss von Nicolas Höfler in Führung (37.). In der aktuellen Situation bleibt den Schwaben ganz offensichtlich nichts erspart.

Das Breisgauer Bollwerk kann der VfB nicht knacken

Mit der Führung im Rücken ließ sich der Sportclub in Halbzeit zwei phasenweise tief in die eigene Hälfte fallen. Von dort aus lauerten die Südbadener auf Konterchancen. Und der VfB? Der war bemüht, ackerte, kämpfte und zeigte eine tadellose Einstellung. Im Breisgauer Bollwerk fanden sich allerdings nur selten Lücken. Einzig bei einem Kopfball von Sasa Kalajdzic musste Freiburgs Keeper Mark Flekken wirklich eingreifen (57.).

Und so kam es, wie es kommen musste. Nach einem langen Ball stand Freiburgs Kevin Schade alleine vor VfB-Schlussmann Müller und vollstreckte eiskalt zum 2:0-Endstand (72.). Ganz im Stil einer abgezockten Spitzenmannschaft.

SC Freiburg - VfB Stuttgart 2:0 (1:0)

Freiburg: Flekken - Kübler (66. Kübler), Lienhart, N. Schlotterbeck, Günter - Eggestein (85. Keitel), Höfler, Schade (74. Sallai), Grifo, Höler (85. Petersen) - Demirovic (74. Jeong)

Stuttgart: Müller - Mavropanos, Anton, Ito (85. Beyaz) - Endo, Sosa, Führich, Mangala (72. Ahamada), Coulibaly (72. Egloff), Tibidi (65. Silas) - Kalajdzic

Tore: 1:0 Höfler (37.), 2:0 Schade (72.)

Schiedsrichter: Tobias Stieler (Hamburg)

Zuschauer: 500

Gelbe Karten: Höfler / Sosa