VfB Stuttgart

VfB vor Bundesliga-Restart: Wie Bruno Labbadia für das Mainz-Spiel plant

Bruno Labbadia
VfB-Trainer Bruno Labbadia. © Danny Galm

Der VfB Stuttgart kann am Samstag (21.01.) im Heimspiel gegen Mainz auf 46.000 Zuschauer zählen, die Arena ist damit ausverkauft. „Ich weiß, welche Kraft unser Publikum haben kann“, sagt Trainer Bruno Labbadia vor dem Bundesliga-Restart nach der Winterpause: „Wir müssen eine Festung werden. Aber: Der Funke muss von uns überspringen.“

So ist die Personallage 

Vom Relegationsplatz aus starten die Schwaben in die Restrunde. „Wir haben einen Marathon-Lauf vor uns. Das wird bis zum letzten Spieltag ein heißes Rennen“, sagt Labbadia. Für das Duell mit den Rheinhessen stehen Dan-Axel Zagadou (Bänderverletzung), Borna Sosa (Aufbautraining) und Laurin Ulrich (grippaler Infekt) nicht zur Verfügung. Die zuletzt angeschlagenen Konstantinos Mavropanos und Chris Führich sind eine Option, wenn auch im Fall von Führich wohl nur für die Ersatzbank. 

Labbadia erwartet ein intensives Spiel gegen einen unbequemen Gegner. „Sie spielen einen sehr zweikampfbetonten Fußball.“ Sein Team wird voraussichtlich in einer 4-3-3-Grundordnung starten. Und will sich nicht verstecken: „Meine Mannschaften stellen sich nicht hinten rein, das ist nicht unser Anspruch und würde auch nicht zu unserem Team passen“. 

Labbadia hofft auf mehr Jokertore

Die erste Elf hat er dabei weitestgehend schon im Kopf, lediglich auf ein, zwei Positionen gibt es noch Überlegungen des Trainerteams. Auch mit Blick auf das straffe Programm zum Start ins neue Jahr. Auf das Heimspiel gegen Mainz folgen gleich drei Auswärtsspiele: In der Liga gegen Hoffenheim (24.01.) und Leipzig (27.01.) sowie im Pokal gegen Paderborn (31.01.).

„Alle sind gefordert. Gerade in den ersten 14 Tagen brauchen wir jeden Spieler“, sagt Labbadia, der sich für die Restsaison auch mehr Jokertore wünscht. Da man das Spiel durch bis zu fünf Auswechslungen verändern könne, müsse  „auch ein Schub von der Bank kommen.“ 

Klar ist: Der VfB braucht dringend Punkte. Auch um die Arbeit der letzten Wochen in Ergebnisse zu überführen. Für das gute Gefühl nach dem Trainerwechsel, vor allem aber für die Tabelle. „Die Torhüter wollen natürlich immer zu Null spielen“, sagt Labbadia, „aber letztlich brauchen wir immer ein Tor mehr als der Gegner. Wegen mir kann es auch ein 5:4 sein.“ Am liebsten natürlich schon gegen Mainz. Die 46.000 Zuschauer hätten wohl auch keine Einwände.

So könnte der VfB starten:

Müller - Ito, Mavropanps, Anton, Stenzel - Endo, Karazor, Millot - Tomas, Guirassy, Silas