VfB Stuttgart

Viele Fehler, keine Punkte: VfB Stuttgart verliert 1:2 gegen Hoffenheim

Das tat weh: Viel Spaß hatten der VfB Stuttgart und Torschütze Maximilian Mittelstädt gegen die TSG Hoffenheim nicht.
Das tat weh: Viel Spaß hatten der VfB Stuttgart und Torschütze Maximilian Mittelstädt gegen die TSG Hoffenheim nicht. © Hansjürgen Britsch

Stuttgart. Der VfB Stuttgart hat das Bundesliga-Spiel gegen die TSG Hoffenheim mit 1:2 (0:1) verloren. Gegen die Breisgauer leisteten sich die Schwaben zu viele Fehler in der Abwehr und kassierten zwei völlig unnötige Gegentore. Der Treffer von Maximilian Mittelstädt (48.) war zu wenig, um in Hoffenheim einen Punkt mitzunehmen. Insgesamt war es ein schwacher Auftritt der Stuttgarter im Kraichgau, auch eine mutige Schlussoffensive änderte daran nichts.

Sie wollen unseren VfB-WhatsApp-Channel abonnieren? Dann klicken Sie hier auf diesen Link .

VfB Stuttgart verliert gegen die TSG Hoffenheim

Sebastian Hoeneß nahm im Vergleich zum 3:1-Sieg in der Champions League gegen Viking Stavanger gleich mehrere Wechsel vor: Deniz Undav und Bilal El Khannouss mussten zunächst auf der Bank Platz nehmen, dafür stürmten Dzenan Pejcinovic und Ermedin Demirovic das erste Mal Seite an Seite von Beginn an. In der Abwehr bot der VfB-Trainer erneut eine Dreierkette auf. Für Grischa Prömel war das Duell im Kraichgau eine ganz besondere Partie: Der Neuzugang führte die Schwaben als Kapitän aufs Feld, in der vergangenen Saison war Prömel noch Profi bei der TSG Hoffenheim.

Die Anfangsphase hatte es in sich: Erst muss TSG-Profi Adam Hlozek das 1:0 für die Hoffenheimer erzielen (4.), dann scheiterte Ermedin Demirovic frei stehend vor Nationalkeeper Oliver Baumann (8.). Fünf Minuten später stand es dann 1:0 für die TSG, der VfB hatte sich das Gegentor (wie schon gegen Stavanger) selbst zuzuschreiben: Stiller und Hendriks konnten sich nicht darauf einigen, wer Adam Hlozek im Laufduell aufnimmt. Am Ende einer Fehlerkette lief der TSG-Stürmer allein auf Fabian Bredlow zu und erzielte das 1:0 für das Heimteam (13.). Auch der VfB-Keeper sah beim Gegentor nicht gut aus.

Mittelstädt trifft zum 1:1 – doch die VfB-Abwehr schläft erneut

Insgesamt erinnerte das VfB-Spiel stark an den Auftritt vor drei Tagen gegen Viking Stavanger. Hinten ungewohnt fehlerbehaftet und mit großen Lücken, auf dem Weg nach vorne oft ungenau und unkonzentriert. In der 34. Minute musste dann auch noch Angelo Stiller nach einem Schlag aufs rechte Knie vom Feld, für den Mittelfeldspieler kam Yanik Spalt in die Partie. Dieser hätte in der Nachspielzeit fast einen Handelfmeter verursacht, doch die VAR-Bilder zeigten, dass ein Hoffenheimer den Ball zuerst mit der Hand spielte.

In Halbzeit zwei legte der VfB Stuttgart einen Traumstart hin: In der 48. Minute setzte Josha Vagnoman auf der rechten Seite zum Sololauf an, die abgefälschte Hereingabe wurde von Maximilian Mittelstädt zum 1:1 verwertet. Es ging nun hin und her, beide Teams kamen zu Großchancen. Doch erneut machten die Schwaben einen Fehler zu viel in der Abwehr, erneut hebelte ein Ball in die Tiefe die gesamte Verteidigung auf. Jeff Chabot übersah Adam Hlozek in seinem Rücken, der TSG-Stürmer traf zur erneuten Führung.

Undav, Leweling, Sauer, El Khannouss: Tor fällt trotzdem nicht

In der Schlussphase warf der VfB Stuttgart nochmal alles nach vorne, unter anderem kamen Deniz Undav, Bilal El Khannouss und Jamie Leweling aufs Feld. Doch auch die Einwechslungen fruchteten nicht, anders als in der vergangenen Saison gelang den Schwaben kein Last-Minute-Ausgleich. Die VfB-Profis treten also ohne Punkte die Heimreise nach Stuttgart an. Am kommenden Samstagabend (19.09.) ist Borussia Dortmund in der MHP-Arena zu Gast, ehe es in eine dreiwöchige Länderspielpause geht.

Mehr entdecken

VG WORT Zahlpixel