VfB Stuttgart

Was VfB-Stürmer Sasa Kalajdzic zu seinem Ausraster und seiner Zukunft sagt

Sasa Kalajdzic
VfB-Stürmer Sasa Kalajdzic kann nach seinem Ausraster am Montagnachmittag wieder herzhaft lachen. © Danny Galm

Auch in diesem Sommer steht Sasa Kalajdzic wieder im Fokus. Geht der Stürmer des VfB Stuttgart? Oder bleibt er noch ein Jahr? Im Trainingslager im Allgäu hat der Österreicher jetzt Stellung zu den Gerüchten um seine sportliche Zukunft bezogen - und auch seinen Ausraster vom Montagnachmittag erklärt.

Zum Abkühlen in die Eistonne: Kalajdzic auf Mertesackers Spuren

Wütend hatte Kalajdzic sein Leibchen zerrissen und sich in die Schmollecke zurückgezogen. Erst eine klare Ansage von Trainer Pellegrino Matarazzo bewegte den angefressenen Angreifer zurück in den Mannschaftskreis. „Wer mich kennt, weiß: Ich will jedes Spiel gewinnen - und ich habe in dieser Einheit jedes verloren. Ich war einfach sauer, dass ich verloren habe“, sagte er jetzt nach dem Training am Dienstagvormittag (12.07.). „Ich war auf meine Mannschaft sauer, weil wir teilweise heftig verloren haben - aber auch auf mich natürlich.“ 

Um wieder herunterzukommen, wandelte der Zweimetermann anschließend auf den Spuren von Per Mertesacker, der sich bei der WM 2014 mit seinem legendären „Eistonnen-Spruch“ im Fußball-Gedächntis der Nation verankert hat: „Auf dem Weg zum Hotel habe ich mich abgekühlt - und dann bin ich ins Eisbad gegangen.“

Wie Kalajdzic über seine Zukunft denkt

Angesprochen auf die zahlreichen Gerüchte um seine Person gab sich der österreichische Nationalstürmer derweil betont gelassen: „Ich bin ganz normal hier und trainiere. Wenn es mir scheißegal wäre, wäre ich gestern nach einem verlorenen Spiel im Training nicht durchgedreht. Das zeigt genug, dass ich voll den Fokus auf den VfB lege.“ 

Auch die vielen gehandelten Klubs aus der Gerüchteküche - zuletzt Manchester United aus der Premiere League - machen den 25-Jährigen nicht verrückt: „In den letzten Jahren ist gefühlt jeder Verein mit mir in Verbindung gebracht worden. Das lässt dich natürlich nicht kalt, beschäftigt mich aber auch nicht mehr so sehr wie früher.“ 

Sein Vertrag beim VfB endet am 30. Juni 2023. Und Stuttgarts Sportdirektor Sven Mislintat wäre wohl bereit, den Angreifer bei einem Angebot von etwa 25 Millionen Euro in dieser Wechselperiode ziehen zu lassen. Doch auch ein weiteres Jahr in Stuttgart mit einer Vertragsverlängerung ist laut Kalajdzic vorstellbar: „Das ist auf jeden Fall eine Option. Eine Abmachung in diesem Sinne gibt es aber nicht.“ Zwischen ihm und Sven Mislintat sei „alles korrekt, alles in Absprache. Da muss man als VfB-Fan keine Angst haben.“