VfB Stuttgart

Wie sich Nikolas Nartey beim VfB Stuttgart durchsetzen will

Nikolas Nartey
"Neuzugang" Nikolas Nartey (rechts) beim Trainingsauftakt des VfB Stuttgart. © Danny Galm

Der VfB Stuttgart hat einen Neuzugang, der eigentlich keiner ist: Mittelfeldspieler Nikolas Nartey. Der 21-Jährige steht seit Sommer 2019 bei den Schwaben unter Vertrag, wurde aber die letzten beiden Spielzeiten verliehen. Nach Stationen in Rostock und Sandhausen kehrt der dänische U21-Nationalspieler an den Neckar zurück – und will sich jetzt beim VfB durchsetzen.

„Männerfußball“ in der dritten Liga, Abstiegskampf in Liga zwei

Als der junge Däne im Sommer 2019 nach Cannstatt wechselte, war der Plan klar: Eine Leihe zum Drittligisten Hansa Rostock sollte dem 21-Jährigen Spielpraxis ermöglichen. Außerdem sollte Nartey einen Reifeprozess durchlaufen, wie er selbst sagt: „In Rostock habe ich Männerfußball gelernt.“

Nach einem Jahr in Rostock ging es für den zentralen Mittelfeldspieler zum SV Sandhausen in die zweite Liga. „Dort war das Tempo höher, die Spieler waren besser.“ Zudem habe er im Abstiegskampf enorm viel gelernt: „Das Jahr in Sandhausen war schwer, auch für den Kopf. Es war ständig Druck da“, beschreibt Nartey seine Erfahrungen.

Nartey: VfB hat „eine geile Mannschaft“

Nun kehrt er nach zwei Jahren mit einem festen Kader-Platz zum VfB Stuttgart zurück – und hat neue Ziele: „Ich bin reifer geworden“, so der 21-Jährige. Wenn er zurückschaue, habe er viele wichtige Erfahrungen gesammelt. Beim VfB wolle er „Gas geben“, sich im Training und in den Testspielen beweisen. Er wolle so viele Einsatzminuten wie möglich ergattern.

„Der VfB hat eine geile Mannschaft“, schwärmt der Däne von seinem neuen Team. Er habe den VfB in der letzten Saison intensiv verfolgt, seine direkten Konkurrenten Wataru Endo und Orel Mangala hätten es „überragend gemacht“. Es mache Spaß, dem VfB zuzuschauen. „Deshalb will ich ein Teil der Mannschaft sein.“

Sich selbst beschreibt der 13-fache dänische U-21-Nationalspieler als intensiven Spieler, der viele Zweikämpfe sucht. Seinen Vorteil im Kampf um Einsatzminuten sieht er in seiner Variabilität: „Ich bin flexibel und kann überall im Mittelfeld spielen.“ Bei Sandhausen sei er auch als Linksverteidiger aufgelaufen. Nach 24 Spielen in Liga zwei und einer guten U21-EM mit Dänemark sei er bereit für den nächsten Schritt – am besten im Trikot mit dem roten Brustring.