VfB Stuttgart

Zweiter Investor gefunden: Warum Jako Anteile am VfB Stuttgart erwirbt

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Der VfB Stuttgart und Jako bleiben langfristig Partner. © VfB Stuttgart

Der VfB Stuttgart und der Sportartikelhersteller Jako haben den bestehenden Sponsoring- und Ausrüstervertrag bis 2029 verlängert. Darüberhinaus steigt das Unternehmen aus Hollenbach als strategischer Investor bei den Schwaben ein und erwirbt für rund vier Millionen Euro 1,16 Prozent der Anteile an der ausgegliederten Profiabteilung. Diese Intensivierung der Partnerschaft bedeutet laut einer aktuellen Mitteilung auch eine Erhöhung des Eigenkapitals der AG.

„Wir sind sehr zufrieden mit der gelebten Partnerschaft. Wir machen das mit Überzeugung. Mit der Investition richten wir uns strategisch aus und setzen ein klares Statement für die Region und den Fußball als unsere DNA“, sagte Jako-Gründer Rudi Sprügel im Rahmen eines Pressegesprächs am Donnerstag (10.03.). Offen ist noch, ob Jako auch einen Vertreter in den Aufsichtsrat des VfB entstenden wird.

VfB-Marketingvorstand Rouven Kasper freute sich derweil über den langrfistigen Deal: „In der aktuellen Situation auf dem Ausrüstermarkt ist ein Commitment über sechs weitere Jahre für beide Seiten ein herausragendes Signal.“ 

Jako-Deal als erster Schritt

Jako ist seit drei Jahren beim VfB an Bord. Und auch während der Corona-Pandemie habe das Unternehmen hervorragend zum Klub gestanden, so VfB-Vorstandschef Thomas Hitzlsperger: „Wir wollten strategische Partner aus der Region - und nach Mercedes ist Jako das Beste, was wir kriegen konnten.“ Die Daimler AG ist 2017 mit 41,5 Millionen Euro beim VfB eingestiegen und hält 11,75 Prozent der Anteile.

Nach langer Suche wurde nun mit Jako ein zweiter Geldgeber gefunden. Es soll aber noch weiter gehen. „Wir wollen aus der Region ein Mittelstandsbündnis initiieren und das soll der erste Schritt sein“, so Thomas Hitzlsperger. 

Hintergrund:

  • Jako ist einer der Marktführer im deutschen Teamsportgeschäft. Weltweit tragen laut eigenen Angaben mehr als 100.000 Mannschaften in mehr als fünfzig Ländern die Ausrüstung der Marke aus Mulfingen-Hollenbach in Baden-Württemberg.
  • Das Unternehmen wurde 1989 von Rudi Sprügel gegründet. Der Name Jako beruht auf Sprügels erstem Unternehmensziel, alle Vereine zwischen den namensgebenden Flüssen Jagst und Kocher optimal mit Trikots, Trainingsanzügen und T-Shirts auszustatten.

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