Torsten Raspe, CentralREHA Waiblingen

Ambulante Rehabilitation nach einer Knie-OP

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Torsten Raspe, Geschäftsführer CentralREHA Waiblingen © Heike Kranacher
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Mit gezielten Übungen lässt sich das Knie wieder fit machen. © Heike Kranacher

"Die Physiotherapie ist die Basis der Rehabilitation"

Die Knie-OP ist gut verlaufen, das künstliche Kniegelenk wurde erfolgreich eingesetzt. Nun folgt in der Regel eine dreiwöchige stationäre Reha, bei der eine gewisse Belastbarkeit des Knies wiederhergestellt wird. Doch dies allein reicht noch nicht aus. Um das operierte Gelenk wieder voll funktionsfähig, beweglich und belastbar zu machen, ist eine umfassende ambulante Reha unerlässlich.

Hier kommen die Physiotherapeuten und Sportwissenschaftler der CentralREHA Waiblingen ins Spiel. Sie helfen dem Patienten, nach einer Knie-OP wieder einen beschwerdefreien Alltag genießen zu können, in dem gegebenenfalls sogar wieder Tennisspielen und andere sportliche Tätigkeiten möglich sind. In der ambulanten Reha wird einerseits versucht, durch Mobilisations-Techniken, Übungen und passive Anwendungen wie Elektrotherapie, Ultraschall, Wärme oder Kälte die Schmerzen zu lindern, die Beweglichkeit des Gelenks zu erweitern und die Wundheilung zu fördern. Zudem wird in der Medizinischen Trainingstherapie durch die Physiotherapeuten, Sportwissenschaftler und Sporttherapeuten ein individuelles Trainingsprogramm erstellt, das die Stabilität, Koordination und Kraft des Kniegelenks sukzessive verbessert. „Wir versuchen, mit den Übungen alltägliche Vorgänge abzubilden, zum Beispiel das Treppensteigen“, erklärt CentralREHA-Geschäftsführer Torsten Raspe. Hierbei profitieren die Patienten von der großen Erfahrung des Reha-Teams der CentralREHA Waiblingen. Sie achten darauf, dass die Belastung des Gelenks so adäquat gesteigert wird, dass Überbelastungen und damit einhergehende Schwellungen verhindert werden.

Auch die psychologische Komponente sei in der Rehabilitationsphase wichtig, betont Raspe, da viele Patienten durch diesen Eingriff erst einmal ein Fremdkörpergefühl empfinden. Somit ist unter anderem in der Reha auch die Zielsetzung, dass der Patient das künstliche Gelenk als Teil seines Körpers akzeptiert und Vertrauen in dessen Funktion gewinnt und im Alltag ein gutes und sicheres Gefühl hat. Das Therapeutenteam hilft dabei, die Akzeptanz des Gelenkersatzes zu erreichen.

Wie lange die ambulante Reha nach einer Knie-OP dauert, lasse sich nicht pauschal sagen, so Raspe. In einem ersten Schritt gehe es zunächst darum, einen ganz persönlichen Reha-Fahrplan zu erstellen. Hierfür besprechen Therapeuten und Patient, welches konkrete Ziel der Patient durch die Reha erreichen möchte. Das kann zum Beispiel sein, wieder schmerzfrei längere Wanderungen oder Fahrradtouren zu unternehmen. Auf dieses individuelle Ziel arbeiten die Therapeuten dann gemeinsam mit dem Patienten hin. „Das Knie ist ein sehr wichtiges Gelenk, entsprechend sollte man sich ausreichend Zeit nehmen und seine Motivation aufrechterhalten – selbst dann, wenn es mal Rückschläge geben sollte“, sagt Raspe.

Übrigens: Physiotherapeutische Übungen können als konservative Maßnahme in der CentralREHA Waiblingen auch dabei helfen, die Beschwerden einer Kniearthrose zu lindern. Durch gezielte Übungen unter Anleitung eines Physiotherapeuten lassen sich Oberschenkel- und Wadenmuskulatur stärken und damit Stabilität und Beweglichkeit des Knies verbessern. So kann eine drohende Knie-OP im besten Fall vermieden oder zumindest hinausgezögert werden. Allerdings ist es hierfür wichtig, schon bei den ersten Anzeichen einer Kniearthrose aktiv zu werden, damit der Verschleiß im Gelenk nicht ungehindert voranschreitet. „Leider gehen viele Menschen zu sorglos mit Beschwerden im Knie um und ignorieren auftretende Probleme“, sagt Raspe. Dazu kommt, dass anhaltende Schmerzen im Knie zu Schonhaltungen führen können, die womöglich Beschwerden an anderen Körperstellen wie Hüftgelenk oder an der Wirbelsäule nach sich ziehen. Wer sich bei der CentralREHA physiotherapeutisch behandeln lässt, kann auf Wunsch zusätzlich einen professionell erstellten Trainingsplan erhalten, mit dem man dann eigeninitiativ im Fitnessstudio trainieren kann. Das Therapieangebot der CentralREHA umfasst zudem Manuelle Therapie, Osteopathie, Sportphysiotherapie, Kieferbehandlung und Stoßwellentherapie.

Zur Person

Torsten Raspe ist Fachwirt im Sozial- und Gesundheitswesen und seit 2005 Geschäftsführer der CentralREHA Waiblingen. Von 1995 bis 2003 war er Fußballprofi und spielte in dieser Zeit für die Stuttgarter Kickers und den FC Rot-Weiß Erfurt.

KONTAKT

CentralREHA Waiblingen GmbH
Alter Postplatz 2
71332 Waiblingen

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Telefon: 07151/9815568