Baden-Württemberg

Corona-Verordnungen: Was ab dem 1. Juli erlaubt ist

Drinks Feier Fest Symbolbild
Symbolbild. © Pixabay

Im Moment sind die Corona-Fallzahlen in Baden-Württemberg gering. Die gute Nachricht: Die Verordnungen des Landes werden immer mehr gelockert. Die schlechte Nachricht: Durch die vielen Veränderungen werden diese immer unübersichtlicher. Nun gibt es Hoffnung: Ab dem 1. Juli tritt eine komplett neu gefasste Corona-Verordnung in Kraft, die leicht verständlich sein soll. Wir bieten einen Überblick, was in welcher Form erlaubt ist und was sich geändert hat.

Treffen im öffentlichen wie privaten Raum: 20 Personen

Die wichtigste Veränderung der neuen Corona-Verordnung: Ab dem 1. Juli dürfen sich auch im öffentlichen Raum wieder 20 Personen aus unterschiedlichen Haushalten treffen. Bislang galten für den öffentlichen (zehn Personen) und den privaten Raum (20 Personen) unterschiedliche Regelungen. Wichtig: Diese Treffen sind ohne Abstandsregeln und Hygienevorschriften möglich.

Private Veranstaltungen mit bis zu 100 Personen - egal wo

Handelt es sich um eine private Veranstaltung, dürfen an dieser bis zu 100 Personen teilnehmen - das war vorher auch schon so. Der Unterschied ist: Es wird nun nicht mehr zwischen angemieteten, privaten oder öffentlichen Räumen unterschieden. Konkret heißt das: Ob ich nun meinen Geburtstag mit 100 Personen im angemieteten Festsaal, im privaten Garten oder auf dem öffentlichen Gemeinde-Grillplatz feiere, spielt keine Rolle mehr.

Ebenfalls neu ist, dass ich als Veranstalter kein schriftliches Hygienekonzept mehr erstellen muss. Auch tanzen ist wieder erlaubt und es können an einzelnen Tischen beliebig viele Personen sitzen. Nach wie vor gelten aber die Abstandsregeln und Hygienevorschriften, außerdem muss weiterhin eine Anwesenheitsliste geführt werden. Auf einen Mundschutz kann (außer beim Catering-Personal) verzichtet werden.

Wenn feste Sitzplätze: Veranstaltungen mit bis zu 250 Personen zulässig

Gute Nachrichten für alle Kultureinrichtungen, Vereine und Arbeitgeber: Kann der Veranstalter jeder teilnehmenden Person einen festen Sitzplatz zuweisen und ist das Programm im Vorhinein festgelegt, so sind bis zu 250 Personen zulässig. Das gilt beispielsweise für Konzerte, Kulturveranstaltungen, Vereinstreffen oder Mitarbeiterversammlungen.

Sportler dürfen wieder mit Körperkontakt trainieren

Die Corona-Verordnung Sport wurde ebenfalls überarbeitet. Ab dem 1. Juli darf wieder normal trainiert werden, die Beschränkung liegt bei 20 Personen. Egal ob Fußball, Handball, Leichtathletik oder Volleyball - mit bis zu 20 Personen darf wieder mit vollem Körperkontakt trainiert werden. Die einzige Ausnahme: Bei Sportarten, wo dauerhafter Körperkontakt nötig ist, sind Übungs- oder Trainigspaare zu bilden. Das betrifft z.B. den Paartanz, Ringen oder Kampfsportarten. Sportveranstaltungen oder -wettkämpfe sind mit bis zu 100 Personen und 100 Zuschauern möglich, ein Fußballspiel oder ein Leichtathletikwettkampf darf also wieder stattfinden.

Abstandregeln und Maskenpflicht gelten immer noch

Eines hat sich leider nicht geändert: Die Abstandsregeln und die Maskenpflicht bleiben bestehen. Vor allem beim Einkaufen werden wir also nach wie vor einen Mund- und Nasenschutz tragen sowie mindestens 1,5 Meter Abstand halten müssen.