VfB Stuttgart

Einigung mit Hoffenheim: Gregor Kobel hütet das VfB-Tor auch in der Bundesliga

Kopie von VfB-Torhüter Gregor Kobel_1
Gregor Kobel wird auch in der kommenden Saison für den VfB Stuttgart auflaufen. © ZVW/Benjamin Büttner

Gregor Kobel wird auch in der Bundesliga das Tor des VfB Stuttgart hüten. Der VfB und die TSG Hoffenheim haben sich auf einen Transfer des Torhüters verständigt. Das teilte der Verein am frühen Dienstagabend (28.07.) mit. Bei den Stuttgartern erhält der 22-Jährige einen Vertrag bis zum 30. Juni 2024. Kurz zuvor hatte der VfB schon die Verpflichtung von Waldemar Anton vom Zweitligisten Hannover 96 verkündet.

In der vergangenen Saison war Gregor Kobel auf Leihbasis für den VfB im Einsatz. In der Aufstiegssaison 2019/2020 absolvierte der Schweizer 31 Spiele in der 2. Bundesliga, in denen er zehn Mal ohne Gegentor blieb. Laut dem Kicker überweist der VfB eine Sockelablöse von rund vier Millionen Euro plus erfolgsabhängige Bonuszahlungen. "Ich habe immer betont, wie wohl ich mich beim VfB und innerhalb der Mannschaft fühle, ich mich hier sehr gut weiterentwickeln kann und dass ich deshalb gerne langfristig bleiben würde", sagt Gregor Kobel. Gemeinsam mit Fabian Bredlow, Jens Grahl und Sebastian Hornung wird der Schweizer das Torhüter-Gespann der Schwaben in der 1. Liga bilden.

"Er bringt großartige sportliche Qualitäten mit und arbeitet sehr zielstrebig und konzentriert daran, sich weiterzuentwickeln", lobt Sportdirektor Sven Mislintat, "darüber hinaus ist er bereit, auf und neben dem Platz Verantwortung für unser junges Team und unsere gemeinsamen Ziele zu übernehmen." TSG-Manager Alexander Rosen erklärt: "Die Möglichkeit, in einem Erstliga-Klub nun die Nummer eins zu werden, wollten wir ihm dabei nicht verbauen, zumal wir großes Vertrauen in Oliver Baumann und unser aktuelles Torwart-Team haben."

Kobel war im Sommer 2014 als 16-Jähriger aus dem Nachwuchs des Schweizer Erstligisten Grasshopper Zürich in die A-Jugend der TSG Hoffenheim gekommen, erhielt zur Saison 2016/17 einen Profivertrag in Hoffenheim. Um mehr Spielpraxis zu bekommen, einigte sich die TSG mit Kobel im Januar 2019 auf eine Leihe zum Liga-Konkurrenten FC Augsburg. Danach folgte der Schritt nach Stuttgart in die zweite Liga, ebenfalls auf Leihbasis - und jetzt der feste Wechsel in die baden-württembergische Landeshauptstadt.