Sven Mislintat bestätigt Ascacibar und Gonzalez bleiben beim VfB

, aktualisiert am 02.09.2019 - 23:37 Uhr
Wird auch künftig für den VfB auf Torejagd gehen: Stürmer Nicolas Gonzalez. Foto: ZVW/Benjamin Büttner

Stuttgart. Die umworbenen Santiago Ascacibar und Nicolas Gonzalez bleiben definitiv beim VfB Stuttgart. Das hat Sportdirektor Sven Mislintat am Montagabend in der Mixed-Zone nach dem 2:1-Sieg gegen den VfL Bochum bestätigt.

Es gehe lediglich noch um einen Abgang. Namentlich um den Griechen Anastasios Donis, der wohl noch im Laufe des Abends zum französischen Erstligisten Stade de Reims wechseln wird. Die Verhandlungen ziehen sich allerdings noch hin. In Frankreich schließt das Transferfenster erst um 23.59 Uhr. "Wir wissen nicht genau, ob es sich noch richtet", so Mislintat.

Disziplinarische Gründe: Ascacibar nicht im VfB-Kader

Gonzalez, der gegen Bochum kurz nach seiner Einwechslung sehenswert den Siegtreffer erzielte, war in der Sommer-Transferperiode heiß umworben worden. So soll der Serie-A-Club Udinese Calcio dem Argentinier ein unterschriftsreifes Angebot unterbreitet haben. Doch der quirlige Angreifer gilt als einer der Lieblingsschüler von VfB-Trainer Tim Walter - und hat sich wohl auch deshalb gegen einen Wechsel nach Italien entschieden.

Seinen Landsmann Santiago Ascacibar wollte der spanische Erstligist Real Betis Sevilla verpflichten. Laut spanischen Medienberichten näherten sich beide Vereine an, eine Einigkeit über die Details des Deals wurde allerdings nicht erzielt. Am Sonntagabend soll Sevilla dann aus dem Poker um den Mittelfeldspieler ausgestiegen sein.

Ascacibar stand dennoch am Montag nicht im Kader der Stuttgarter, was viele Fans als ein weiteres Anzeichen für einen bevorstehenden Wechsel werteten. Doch der junge Argentinier war von Tim Walter aus disziplinarischen Gründen aus dem Spieltagsaufgebot gestrichen worden. "Das klären wir intern", sagte Walter auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. 

Spieler und Verantwortliche legen den Finger in die Wunde

Der knappe, aber verdiente 2:1(1:1)-Heimsieg der Stuttgarter gegen den VfL Bochum sorgt beim VfB einerseits für Zufriedenheit angesichts der gewonnenen drei Punkte. Im selben Atemzug legten die Spieler und Verantwortlichen aber auch deutlich den Finger in die Wunde. "Natürlich ist der Sieg hochverdient. Dennoch gibt es einige Dinge, an denen wir weiter arbeiten müssen", sagte beispielsweise Mittelfeldspieler Atakan Karazor.

In dieselbe Kerbe schlug auch Sportdirektor Mislintat: "Wir müssen unsere Torchancen noch besser ausspielen und die Konter der Bochumer konsequenter verteidigen."  Trotz einiger Unzulänglichkeiten im Spiel der Stuttgarter sieht er den VfB dennoch auf einem guten Weg: "Wir werden in unserem Prozess von Spiel zu Spiel besser." Mit der Art und Weise des eigenen Auftrittes sei man zufrieden, die individuellen Fehler müsse man aber "unbedingt abstellen", so Karazor.


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