Alfdorf

Handlungsbedarf in Pfahlbronn: Neues Feuerwehrhaus kommt

Feuer Alfdorf-Pfahlbronn: Fahrzeuge vor dem Gerätehaus Pfahlbronn, 03.06.2012.
Das Feuerwehrhaus in Pfahlbronn wird für 1,233 Millionen Euro umgebaut. © Benjamin Beytekin

Die Gemeinderäte um Bürgermeister Ronald Krötz mussten am Montag in der Sitzung die Realität akzeptieren. Denn Fakt ist, dass im Gutachten der Unfallkasse Baden-Württemberg bezüglich des Feuerwehrhauses in Pfahlbronn wenig Gutes steht. Mehr noch, es besteht dringender Handlungsbedarf in den kommenden zwei bis vier Jahren. So die Vorgabe. Denn es gibt zu viele Mängel. Bereits seit November befassen sich die Feuerwehrkameraden daher gemeinsam mit der Verwaltung und dem Planungsbüro SSM-Architekten aus Göggingen mit der Immobilie.

Kürzlich wurde durch das Büro ein mit allen Seiten abgestimmter Vorentwurf zum Beseitigen der Mängel dem Alfdorfer Bauausschuss vorgelegt. Nach intensiver Debatte einigte sich dieser darauf. Am Montag nun erklärten die Architekten Nicolas Müller und Rainer Wolf dem Gesamtgemeinderat das Vorhaben.

Der Vorentwurf sieht jeweils Anbauten an der Süd- und an der Nordseite des Feuerwehrhauses in Pfahlbronn vor. Zudem eine Deckenöffnung und eine Verlängerung der bestehenden Fahrzeugboxen. Hintergrund: Neue Einsatzfahrzeuge sind länger und höher. Es soll durch Umstrukturierungen im Bestandsgebäude künftig einen klar abgetrennten „Kalt-“ und „Warmbereich“ geben. Sprich, es werden geschlechterspezifische Umkleideräume mit Sanitärbereichen installiert. So, dass man sich nicht mehr im Einsatzfall am Spind in der Fahrzeughalle umkleiden muss. Zudem wird es durch den Anbau im Norden Platz für die Jugendfeuerwehr und Büros, im südlichen Bereich für ein Lager geben. Die Tatsache, dass es bislang nur einen Fluchtweg im Brandfall vom Versammlungsraum im oberen Geschoss gibt, wird nach dem Umbau auch der Vergangenheit angehören. Sprich, dass Gebäude wird durch Modernisierung, Umstrukturierung und Erweiterung für die Zukunft fit gemacht. Damit die Einsatzfähigkeit zu jeder Zeit trotz Baumaßnahmen gewährleistet ist, wird in Bauabschnitten vorgegangen.

Inklusive der Außenanlagen (auch die Stellplatzverhältnisse wurden im Gutachten bemängelt) und Nebenkosten liegt die Kostenschätzung bei 1,233 Millionen Euro. Und kann durch die Abschnitte auf mehrere Haushaltsjahre verteilt werden. Für den Bauausschuss berichtete Hans-Dieter Folter, dass man sich zu diesem Vorentwurf entschlossen habe. Er sprach die Dringlichkeit der Modernisierung und der Erweiterung an. „Es war eine ausgiebige Diskussion“, beschrieb Folter. „Es besteht extrem dringlicher Handlungsbedarf.“ Aus der Planung habe man das Maximale angesichts des Grundstücks herausgeholt“, versicherte er. Mit Blick auf den Alfdorfer Florian stellte er fest, dass die Themen Jugend, Damen und Ausstattung „auch Alfdorf treffen“. Sprich, Pfahlbronn sei nur „der erste Baustein“.

„Wie wichtig und notwendig die Feuerwehr und der Zivilschutz sind, haben die letzten Tage gezeigt“, sprach Klaus Hinderer das Hochwasser an. „Schneller Handlungsbedarf ist da“, stellte er bezüglich der „Baugeschichte Pfahlbronn“ fest. „Wir müssen da nicht lange diskutieren, sondern sollten den Beschluss des Bauausschusses akzeptieren. Eine wirklich tolle Planung“, legte er nahe. Horst Metzger mutmaßte: „Es wird nicht mehr allzu lange sein, dann müssen wir in Alfdorf auch bauen.“

Auch Dr. Wolfgang Hipp sah die Notwendigkeit für Pfahlbronn: „Ohne Zweifel.“ Dr. Götz vom Holtz erinnerte, dass Alfdorf seit 50 Jahren eine Einheitsgemeinde sei. Und man eine Zusammenlegung der Wehren in ferner Zukunft „in den Blick nehmen, nicht aus dem Blick lassen“ solle. „Feuerwehr ist eine Pflichtaufgabe. Der muss man nachkommen“, stimmte er den Plänen für Pfahlbronn zu. Wie auch das übrige Gremium.

Die Gemeinderäte um Bürgermeister Ronald Krötz mussten am Montag in der Sitzung die Realität akzeptieren. Denn Fakt ist, dass im Gutachten der Unfallkasse Baden-Württemberg bezüglich des Feuerwehrhauses in Pfahlbronn wenig Gutes steht. Mehr noch, es besteht dringender Handlungsbedarf in den kommenden zwei bis vier Jahren. So die Vorgabe. Denn es gibt zu viele Mängel. Bereits seit November befassen sich die Feuerwehrkameraden daher gemeinsam mit der Verwaltung und dem Planungsbüro

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