Kaisersbach

Kraut der Unsterblichkeit in den Kaisersbacher Kräuterterrassen

Unsterblichkeit
Ein Geheimtipp für das Immunsystem: Das Kraut der Unsterblichkeit. © Flickr

Die Kräuterterrassen Kaisersbach stellen in loser Folge Kräuter vor. Heute: das Kraut der Unsterblichkeit (Jiaogulan/Frauenginseng, Gynostemma pentaphyllum), dem auch eine antivirale Wirkung nachgesagt wird. Antiviral bedeutet gegen ein Virus gerichtet, also zum Beispiel fiebersenkend. Es handelt sich um eine fünfblättrige Schlingpflanze. Sie stammt aus China aus einer Region, in der es überdurchschnittlich viele Gesunde über 100-Jährige gibt. Als Geheimtipp zur Unterstützung des Immunsystems wurde das Kraut bei uns erst vor ungefähr 15 Jahren zugänglich. Als „Jungbrunnen“ (Anti-Aging) zu dienen und um Zivilisationskrankheiten zu bekämpfen, dafür ist die Pflanze heute bekannt. Japanische Forscher schließen aufgrund der Inhaltsstoffe auf hohe antioxidative Eigenschaften.

„Normalerweise verwendet man das frische Blatt der Pflanze oder lässt es im Halbschatten luftig trocknen. Blatt und Tee können Blutfett- und Blutzuckerwerte senken, beruhigen überreizte Nerven, stärken die Lymphozyten durch Anregung des Immunsystems. Eine Besserung bei Arteriosklerose und Leberleiden ist wahrscheinlich. Vermutlich wird auch die Pumpleistung des Herzens erhöht, was sich positiv auf die Durchblutung auswirkt“, sagen die Verantwortlichen der Kräuterterrassen. Als Nebeneffekt sagt man der Pflanze die Weitung der Blutbahnen und den Schutz vor Verklumpung der Blutplättchen nach. So sollen Kraft und Ausdauer erhöht werden.

Teezubereitung:1 TL getrocknetes Blatt oder zwei frische Blätter mit ¼ l kochendem Wasser übergießen, 3 bis 5 Minuten ziehen lassen, schluckweise vor einer Mahlzeit trinken. Bis zu 1 l pro Tag sind möglich. Alternativ können 1 bis 5 frische Blätter pro Tag ungekocht gegessen werden oder gehackt in Salaten, Suppen und Süßspeisen verwendet werden. Der Geschmack ist etwas süßlich, aber auch leicht bitter. Für eine Jiaogulan-Tinktur werden eine Handvoll Blätter und Stängel getrocknet. Das getrocknete Material in ein weithalsiges Glasgefäß füllen und mit so viel hochprozentigem Alkohol übergießen, dass der Alkohol zwei Fingerhoch über dem Pflanzenmaterial steht. Täglich schütteln, 14 Tage ausziehen lassen, dann abfiltern und in eine dunkle Tropfflasche füllen. Täglich bis zu 30 Tropfen, aufgeteilt auf den Tag. Die Pflanze ist bei uns noch wenig erforscht, deshalb sollten Schwangere, Säuglinge und Kleinkinder und auch Personen mit Vorerkrankungen auf den Verzehr verzichten.

Viele interessante Kräuter in den Kräuterterrassen zu sehen

In den Kräuterterrassen Kaisersbach in der Gartenstraße 9 kann man neben vielen anderen interessanten und duftenden Kräutern das Kraut der Unsterblichkeit sehen (im Teebeet), riechen und anfassen - aber nicht mitnehmen! Ein Besuch im Kräutergarten ist immer lohnend und sehr informativ. Der Zugang ist kostenfrei. Das ganze Team freut sich jedoch über eine kleine Spende. Die geltenden behördlichen Vorschriften müssen zwingend eingehalten werden. Momentan sind wieder Führungen durch eine ausgebildete Kräuter-Pädagogin möglich (kostenpflichtig). Informationen gibt es bei Petra Baader, Tel. 01 71/7 87 10 56. Weitere Informationen gibt es bei der Vorsitzenden Mona Winter unter Tel. 0 71 84/4 19 oder unter mona-winter@gmx.de.

Die Kräuterterrassen Kaisersbach stellen in loser Folge Kräuter vor. Heute: das Kraut der Unsterblichkeit (Jiaogulan/Frauenginseng, Gynostemma pentaphyllum), dem auch eine antivirale Wirkung nachgesagt wird. Antiviral bedeutet gegen ein Virus gerichtet, also zum Beispiel fiebersenkend. Es handelt sich um eine fünfblättrige Schlingpflanze. Sie stammt aus China aus einer Region, in der es überdurchschnittlich viele Gesunde über 100-Jährige gibt. Als Geheimtipp zur Unterstützung des

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