Waiblingen

Nach Bränden in Neustadt: Feuerwehr hofft, dass der Feuerteufel schnell gefunden wird

Offenbar mehrere Brandstiftungen in Waiblingen-Neustadt: Strohballen brennen auf Feldern
Bei Neustadt treibt offenbar ein Brandstifter sein Unwesen. Foto: 7Aktuell/Simon Adomat © 7aktuell.de | Simon Adomat

Ein Brandstifter hat in der Nacht auf Sonntag sein Unwesen am Sörenberg getrieben. Wie die Polizei berichtet, war der Rettungsleitstelle in Waiblingen kurz nach Mitternacht ein brennender Container auf einem Gartengrundstück zwischen Neustadt und dem Sörenberg gemeldet worden. Es sollte nicht der einzige Brand in der Gegend sein, der die Feuerwehr in dieser Nacht beschäftigen würde. 

Während der Löscharbeiten stellte eine Polizeistreife einige hundert Meter entfernt einen zweiten Brandort fest. Dort hatte der Feuerteufel zwei Strohballen in Brand gesetzt. Bei einer sofort eingeleiteten Fahndung mit mehreren Streifen und einem Hubschrauber mit Wärmebildkamera wurden zwei weitere brennende Strohballen entdeckt. Hinweise auf den Verursacher gibt es allerdings noch nicht. Der Schaden sei gering, schreibt die Waiblinger Polizei. Sie bittet dennoch um Hinweise und ist erreichbar unter 07151/ 95 04 22.

Kommandant Jochen Wolf: "Sehr ärgerlich"

Dass der Täter gefunden wird, ist auch im Sinne der Feuerwehrleute, die um ihren Schlaf gebracht wurden: „Sehr ärgerlich“ sei das, wenn die Kameraden mitten in der Nacht zu solchen stundenlangen Einsätzen ausrücken müssten, sagt der Waiblinger Kommandant Jochen Wolf. Nachdem die Kräfte der Abteilungen Neustadt, Hohenacker und Bittenfeld den brennenden Inhalt des geschlossenen Containers, überwiegend Gartengeräte, ins Freie gebracht und gelöscht hatten, und auch die Arbeit an den brennenden Strohballen erledigt war, mussten sich die Einsatzkräfte noch eine zeitlang bereit halten. Schließlich war auszuschließen, dass der Unbekannte ein weiteres Feuer legen würde.

Bereits am Samstag hat es gebrannt

„Schon am Tag zuvor hat auf einem Spielplatz in der Gegend Rindenmulch gebrannt“, berichtet Jochen Wolf unserer Zeitung. In den Morgenstunden des Sonntags blieb es allerdings ruhig und auch in der Nacht auf Montag durften die Feuerwehrleute durchschlafen. Nichtsdestotrotz sagt Kommandant Jochen Wolf: „Wir hoffen, dass Polizei schnell jemanden findet.“ Bevor dieser Jemand für die nächste unruhige Nacht und noch mehr sinnlos zerstörtes Eigentum sorgt.