Waiblingen

Waiblingen: Apotheken Beinstein und Korber Höhe starten mit den Impfungen

Impfen
Apotheken-Inhaber Dominik Öhlschläger kann kommende Woche mit den Impfungen starten. © ZVW/Benjamin Büttner

Um das bisherige Impfangebot zu ergänzen, können Apotheken vom 8. Februar an auf freiwilliger Basis ebenfalls impfen. Das verkündet die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände in einer Presseinformation. Auch in Waiblingen haben sich die Apotheken zu diesem Thema Gedanken gemacht und Vorbereitungen getroffen.

„Die Fahrt zum Hausarzt bleibt den Bürgerinnen und Bürgern erspart“

In den Apotheken von Dominik Öhlschläger geht es ab kommender Woche direkt los. Der Inhaber sieht darin die ideale Möglichkeit, ein niederschwelliges Impfangebot zu ermöglichen. „Die Fahrt zum Hausarzt bleibt den Bürgerinnen und Bürgern erspart“, erklärt er. Außerdem könne man auch nicht davon ausgehen, dass jeder einen eigenen Hausarzt habe. Das Angebot der Apotheke setze damit, wie die mobilen Impfteams, beim Zugang zur Impfung an. Dieser wird einfacher und dadurch, so wird gehofft, auch attraktiver.

Um das anbieten zu können, laufen die Vorbereitungen schon seit Dezember. Die Bundesapothekerkammer hat die Planung für die ärztliche Schulung zusammen mit der Bundesärztekammer ausgearbeitet. „Wir sind umfangreich geschult worden“, bestätigt Dominik Öhlschläger.

Erst einmal wird die Impfung in seinen Apotheken nur mit einem Termin erfolgen. Die Buchung ist über die zentrale Terminvereinbarung für Impftermine auf der Homepage des Rems-Murr-Kreises möglich. Alternativ liegt in der Apotheke eine Liste zur Anmeldung aus. „Eventuell können wir zu einem späteren Zeitpunkt auch ohne die Terminvergabe impfen“, sagt der Apotheken-Inhaber.

Welcher Impfstoff verwendet würde, sei den Apotheken selbst überlassen. In Beinstein und auf der Korber Höhe wird der Impfstoff Comirnaty der Firmen Biontech und Pfizer verimpft. Impfungen ohne Termin senken die Zugangsbarriere noch einmal mehr. Aktuell sei das allerdings nicht möglich, denn die Haltbarkeit des für die Impfung verdünnten Impfstoffes läge aktuell bei sechs Stunden. Aus einer Flasche könnten sechs bis sieben Dosen herausgezogen werden. Um sicherzugehen, dass diese auch verimpft werden und nicht verfallen, brauche es Termine.

Nicht alle Apotheken in Waiblingen werden direkt mit den Impfungen beginnen

Dominik Öhlschläger startet allerdings erst einmal alleine. Ein Grund: Das Impfangebot in der Stadt ist bereits sehr umfangreich. „Jeder, der eine Impfung haben möchte, hat die Möglichkeit dazu“, argumentiert Patrick Pfeifer, Inhaber der Central-Apotheke. Dass aktuell noch nicht in der eigenen Apotheke geimpft wird, bedeutet allerdings nicht, dass keine Vorbereitungen getroffen wurden. „Auch wir haben die Schulungen durchlaufen und können bei Bedarf jederzeit einspringen“, versichert er.

Die Central-Apotheke steht außerdem in einer Kooperation mit dem städtischen Impfzentrum im Waiblinger Einkaufszentrum Remspark und ist dort bereits unterstützend tätig. Auch bei Ausfällen in der Waiblinger Ärzteschaft, betont Patrick Pfeifer, könne man sofort einspringen.

Um das bisherige Impfangebot zu ergänzen, können Apotheken vom 8. Februar an auf freiwilliger Basis ebenfalls impfen. Das verkündet die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände in einer Presseinformation. Auch in Waiblingen haben sich die Apotheken zu diesem Thema Gedanken gemacht und Vorbereitungen getroffen.

„Die Fahrt zum Hausarzt bleibt den Bürgerinnen und Bürgern erspart“

In den Apotheken von Dominik Öhlschläger geht es ab kommender Woche direkt los. Der Inhaber

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