Waiblingen

Waiblingen: Brand bei Alba gelöscht, zwei Feuerwehrleute leicht verletzt

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Die Feuerwehr löscht Papierberge auf dem Alba-Gelände in Waiblingen. © Feuerwehr Waiblingen

Nach einem Großbrand in einer Lagerhalle der Entsorgungsfirma Alba am Mittwochmorgen konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehr den Einsatz in der Nacht auf Donnerstag (31.03.) um etwa 2 Uhr beenden. Das teilte Feuerwehr-Kommandant und Einsatzleiter Jochen Wolf mit. Der Brand sei um 1.40 Uhr nach etwa 23 Stunden vollständig gelöscht worden. „Das war ein sehr langer Einsatz, der im Endeffekt gut verlaufen ist“, sagt Jochen Wolf am Morgen. Insgesamt waren 140 Einsatzkräfte der Feuerwehren Waiblingen, Korb, Backnang und Weinstadt sowie 25 Fahrzeuge im Einsatz. Inzwischen äußerte sich auch die Polizei mit einer Einschätzung zur Schadenshöhe.

Zwei Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden leicht verletzt

Bei den Löscharbeiten wurden nach Angaben der Feuerwehr Waiblingen zwei Feuerwehrmänner leicht verletzt. Sie konnten noch vor Ort vom Rettungsdienst behandelt werden und trugen keine schweren Verletzungen davon. „Ich bin froh, dass es glimpflich ausgegangen ist“, sagt der Einsatzleiter. Der Rettungsdienst und die Polizei waren mit 28 Personen und 11 Fahrzeugen vor Ort.

Zuletzt hatte die Feuerwehr das Brandgut mit drei Radladern und zwei Baggern der Firma Alba aus der Lagerhalle transportiert und draußen gelöscht. Zu Beginn der Arbeiten sei ein Teil der Lagerhalle einsturzgefährdet gewesen, weshalb die Feuerwehr die Halle nicht betreten, sondern das Brandgut mit Hilfe der Fahrzeuge geborgen habe.

Dabei handelte es sich laut dem Einsatzleiter um gepresste Papierstapel im dreistelligen Tonnenbereich. Durch den Einsatz einer Wärmebildkamera sei die Wärme- und Rauchentwicklung permanent beobachtet worden. Um etwa 3 Uhr rückten die letzten Kräfte ab, die weitere Brandwache wurde durch Mitarbeiter der Firma Alba übernommen.

„Nach dem Einsatz haben wir die Fahrzeuge direkt mit Tauschmaterial ausgestattet“, sagte Jochen Wolf. Diese Maßnahme diente der Vorbereitung auf einen weiteren Brand, der bisher allerdings nicht verzeichnet wurde. Wie viel Einsatzmaterial insgesamt verwendet wurde, sichtet die Feuerwehr Waiblingen im Laufe des Tages.

Brandursache und Schadenshöhe werden in den kommenden Tagen ermittelt

Bisher können keine genauen Angaben zur Brandursache gemacht werden. Laut Pressesprecher der Firma Alba gehen die Ermittlungen dazu in den kommenden Tagen los. „Als wir eintrafen, war das Feuer überall“, sagt Kommandant Jochen Wolf. Daher sei eine Brandursache nicht direkt beurteilbar gewesen.

Die Halle sei allerdings nicht eingestürzt, lediglich ein Teil der Decke sei beschädigt worden. Nach Angaben der Feuerwehr steht die Lagerhalle noch zu 95 Prozent. Während der Löscharbeiten ist die Feuerwehr durch die statische Beratung eines Bauingenieurs unterstützt worden. Das Feuer hat sich nach Angaben der Feuerwehr auch nicht auf andere Gebäude übertragen. Wie hoch der Schaden im Endeffekt ist, hängt laut Jochen Wolf auch davon ab, wie sehr sich die Träger der Halle durch den Brand verformt haben. Wie viele Reparaturarbeiten durchgeführt werden müssen, wird nun von Statikern und Gutachtern ermittelt. Nach Angaben der Polizei Aalen wird mit einer Schadenshöhe im siebenstelligen Bereich gerechnet.

Nach einem Großbrand in einer Lagerhalle der Entsorgungsfirma Alba am Mittwochmorgen konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehr den Einsatz in der Nacht auf Donnerstag (31.03.) um etwa 2 Uhr beenden. Das teilte Feuerwehr-Kommandant und Einsatzleiter Jochen Wolf mit. Der Brand sei um 1.40 Uhr nach etwa 23 Stunden vollständig gelöscht worden. „Das war ein sehr langer Einsatz, der im Endeffekt gut verlaufen ist“, sagt Jochen Wolf am Morgen. Insgesamt waren 140 Einsatzkräfte der Feuerwehren

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