Waiblingen

Waiblingen: Was macht der Winterdienst ohne Schnee?

Winterdienst
Auch ohne Schnee: Im Winterdienst ist auf den Waiblinger Straßen viel zu tun. © ZVW/Benjamin Büttner

Wenn in der Nacht kein Schnee fällt, dann fangen wir um 7 Uhr an“, erzählt Achim Wieler. Er ist Leiter des Betriebshofs Waiblingen und damit zuständig für die Organisation des Winterdienstes. „Im Winter beginnt die Rufbereitschaft um 3 Uhr nachts“, fügt er noch hinzu. Schnee bedeutet damit vor allem eines: Arbeit.

Derzeit geht es auf den Waiblinger Straßen eher ruhig zu, denn der letzte Schnee fiel zu Beginn des neuen Jahres. Was das für den Winterdienst bedeutet? „Das ist wirklich eine gute Frage“, lacht der Abteilungsleiter, für ihn und sein Team sei der Winter tatsächlich eine zusätzliche Belastung.

Schnee bedeutet Mehraufwand

Der Winterdienst ist Aufgabe des Betriebshofs, der in Waiblingen für viele verschiedene Bereiche zuständig ist. Dazu gehören beispielsweise die Grünflächenpflege, die Baumpflege oder auch kleinere Arbeiten zur Sicherung des Straßenverkehrs. Sobald es schneit, müssen diese Arbeiten jedoch hinten angestellt werden. Dann heißt es: Fahrzeuge umrüsten und ab auf die Straße.

„Wir sind innerhalb von 15 bis 20 Minuten einsatzbereit, sollte es schneien“, sagt Wieler. Da an den meisten Tagen des Jahres jedoch kein Schnee geschippt werden muss, setzt der Betriebshof auf mehrfach einsetzbare Fahrzeuge. Das größte davon sei ein LKW, der bei Schneefall sofort „entkleidet“ werden könne. Die Kipp-Pritsche und der Ladekran werden dann abgestellt und das Fahrzeug wird unter dem Solesprüher positioniert, der dann aufgesetzt wird. Dann geht es los. Sieben große und fünf kleine Fahrzeuge hat der Betriebshof im Repertoire, sollte es mal so richtig schneien. Außerdem wären da noch einmal drei zusätzliche Truppen, die das Streusalz per Hand verteilen. Damit kommt das Team auf circa 20 Köpfe, die im Winter für Sicherheit auf den Waiblinger Straßen sorgen.

Doch auch wenn kein Schnee in Sicht ist, gibt es Gefahrenstellen. Ebenso risikoreich sei vor allem überfrierende Nässe. Die tritt dann ein, wenn Wasser in Pfützen auf dem Boden gefriert. Die „unsichtbare Gefahr“ ist tückisch und nur dadurch zu vermeiden, dass der Winterdienst regelmäßige Kontrollfahrten unternimmt. Das Team fährt dabei Gefahrenschwerpunkte ab. Dazu zählen zum Beispiel Brücken, denn durch den aufsteigenden Wasserdampf kommt es hier ebenfalls häufig zur Eisglätte.

Winterdienst von September bis März

Obwohl der Winter für die meisten nur einen kleinen Teil des Jahres ausmacht, beschäftigt er den Betriebshof sehr viel länger. Für Achim Wieler beginnt die „kalte“ Jahreszeit schon nach den Sommerferien. „Der Winterdienst ist viel mehr als nur die Räumung des Schnees“, erklärt er, vor allem weil damit ein hoher zeitlicher Aufwand verbunden sei. Dienstpläne müssen geschrieben werden, denn im Winter sind drei Teams im Wechsel auf den Waiblinger Straßen unterwegs. Neue Mitarbeiter würden außerdem geschult und die Geräte eingehend auf ihre Funktionstüchtigkeit geprüft.

Ist der Winter vorbei, müssen die Geräte wieder abgerüstet, gewartet und falls nötig repariert werden. Ende März geht der Winterdienst dann in die Sommerpause.

„Wenn in der Nacht kein Schnee fällt, dann fangen wir um 7 Uhr an“, erzählt Achim Wieler. Er ist Leiter des Betriebshofs Waiblingen und damit zuständig für die Organisation des Winterdienstes. „Im Winter beginnt die Rufbereitschaft um 3 Uhr nachts“, fügt er noch hinzu. Schnee bedeutet damit vor allem eines: Arbeit.

Derzeit geht es auf den Waiblinger Straßen eher ruhig zu, denn der letzte Schnee fiel zu Beginn des neuen Jahres. Was das für den Winterdienst bedeutet? „Das ist wirklich

Alle Abos jederzeit kündbar:
ZVW+ MONATLICH
Erster Monat gratis, danach 6,99 €/mtl.
ZVW+ JÄHRLICH
Statt 83,88 € (Zwei Monate gratis)
ZVW+ JÄHRLICH mit ePaper
mit täglichem Zugriff zum ePaper