Waiblingen

Weihnachtsbaum-Entsorgung in Waiblingen: Das macht die AWRM mit den Tannen

Christbaumabholung
Raus aus dem Wohnzimmer – und was passiert dann? © ZVW/Gaby Schneider

Am 6. Januar endete die Weihnachtszeit endgültig und auch für die Weihnachtsbäume hieß es dann: raus aus dem Wohnzimmer – ab auf die Straße. Und dann? Was passiert mit den Bäumen, wenn sie ausgedient haben? Das weiß die Abfallwirtschaft Rems-Murr (AWRM).

Verschiedene Verfahren zur Entsorgung

Nach der Abholung durch die Firma Kurz werden die Bäume ins Entsorgungszentrum nach Winnenden gebracht. Hier werden sie gehäckselt und für die thermische Verwertung aufbereitet, also verbrannt. In Backnang kümmert sich die Firma Schäf um die Entsorgung. Dort laufe das Ganze noch etwas anders ab als in Waiblingen. „Bei Bedarf wird ein Teil der Bäume in die Biovergärungsanlage gebracht“, weiß Stefanie Baudy, Pressesprecherin der Abfallwirtschaft. Hier werden sie als Strukturmaterial weiterverwendet und dienen zur Lockerung der feuchten Masse, ähnlich wie Kartonagen im heimischen Biomüll. In der Biovergärungsanlage wird daraus dann Kompost hergestellt, der in loser Form kostenlos oder in Säcken für wenig Geld vor Ort abgeholt werden kann.

Umstieg auf nachhaltige Lösungen

Die Bäume zu zerschneiden und im Biomüll zu verwerten, das geht auch in den eigenen vier Wänden, sagt Baudy. Dadurch dass es im Winter keinen Grünschnitt aus dem Garten gebe, müsse anders nachgeholfen werden. Stattdessen kann der zerkleinerte Baum also in der eigenen Biotonne als Strukturmaterial dienen und die Feuchtigkeit aufnehmen.

Viele würden auch auf eine Tanne im Topf umsteigen. Diese kann dann nach der Nutzung an Weihnachten im Garten eingepflanzt werden. Im nächsten Jahr wird sie wieder ausgegraben und sorgt ein weiteres Mal für festliche Stimmung. Ebenso beliebt ist die Verwendung als Frostschutz für Pflanzen. Dazu wird der Baum zerkleinert und die Zweige flach ausgelegt. So werden vor allem kälteempfindliche Pflanzen vor den Witterungsbedingungen geschützt. Alternativ kann das Holz der Tanne auch für ein gemütliches Kaminfeuer verwendet werden, womit der Baum dann eventuell doch noch einmal ein wenig weihnachtliche Gemütlichkeit zurückbringt.

Die richtige Bereitstellung ist wichtig

Damit auch die Abholung möglichst nachhaltig erfolgen kann, müssen vorher ein paar Dinge beachtet werden. „Keine Fremdstoffe“, ist die Antwort der Pressesprechering, denn diese stören laut AWRM den Verwertungsprozess. Lametta, Christbaumkugeln und Co müssen also vorher ihren Weg zurück in die Weihnachtskiste finden, wo sie auf ihren Auftritt im nächsten Jahr warten können. Für Adventskränze gilt ebenfalls: keine Deko. Dann dürfen sie sorglos in die Biotonne geworfen werden. Die Zeiten von Lametta seien allerdings längst vorbei und dass Bäume nicht sauber an die Straße gestellt würden stelle daher kaum mehr ein Problem dar. Wer seinen Baum bereits zerkleinert hat, wird darum gebeten, ihn mit einer Naturfaserschnur zu bündeln.

Abholung hat schon begonnen

Am 8. Januar startete die Sammelaktion der AWRM und einige Gebiete sind bereits angefahren worden. Es folgen Hegnach am Freitag, 14. Januar, und Waiblingen Kernstadt-Nord am Montag, 17. Januar. Weinstadt-Strümpfelbach ist auf den 18. Januar terminiert. In Kernen dürfen die Bewohner ihre Tannen noch bis zum nächsten Mittwoch, 19. Januar, behalten, während die Sammlung der Bäume in Korb und in Schnait einen Tag später, am Donnerstag, 20. Januar, stattfinden wird. Endersbach ist am Freitag, 21. Januar, dran und als letztes folgt Schwaikheim am Montag, 24. Januar. Wurde die Bereitstellung vergessen oder konnte aus zeitlichen Gründen nicht erfolgen, kann der Christbaum auch zum nächsten Häckselplatz gefahren werden. Hier wird jegliche Art von Grünzeug gebührenfrei gesammelt.

Stefanie Baudy rät dazu, die Bäume gut sichtbar an der gleichen Stelle zu deponieren, an der sonst auch die häuslichen Mülltonnen abgeholt werden. Außerdem sollten die Bäume einen Tag vorher hinausgestellt werden, denn bereits ab 6 Uhr morgens sind die Fahrzeuge am Sammeltag unterwegs.

Am 6. Januar endete die Weihnachtszeit endgültig und auch für die Weihnachtsbäume hieß es dann: raus aus dem Wohnzimmer – ab auf die Straße. Und dann? Was passiert mit den Bäumen, wenn sie ausgedient haben? Das weiß die Abfallwirtschaft Rems-Murr (AWRM).

Verschiedene Verfahren zur Entsorgung

Nach der Abholung durch die Firma Kurz werden die Bäume ins Entsorgungszentrum nach Winnenden gebracht. Hier werden sie gehäckselt und für die thermische Verwertung aufbereitet, also

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