Welzheim

Kein Telefon, kein Internet: Das sagt die Telekom

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Symbolbild. © Pixabay

Kaisersbach/Alfdorf.
Die Probleme mit Festnetz, Handynetz und Internet im Hellershof, Birkhof, Schillinghof, etc. sind auch der Deutschen Telekom AG bekannt. Es fehlen Kupferleitungen und eine Funkantenne wurde von Bürgern, Standort auf der Schule in Hellershof, wegen Strahlungen abgelehnt. Hinzu kommt, dass ein Teil im Sandland zu Kaisersbach gehört und ein Teil zu Alfdorf, was die Sachlage mit Förderanträgen nicht vereinfacht. Für Kaisersbach läuft laut Bürgermeisterin Katja Müller bereits ein Antrag, in den die Telekom eingeweiht ist. Auch Alfdorf sei laut Bürgermeister Michael Segan mit der Gigabit Region Stuttgart im engen Austausch.

Aufgrund der großen medialen Berichterstattung, mittlerweile auch im Fernsehen, ist nun Druck im Kessel, das spürt auch die Deutsche Telekom AG und erklärt auf Anfrage des Zeitungsverlags Waiblingen in einem Statement, per E-Mail gesendet von Katja Werz, Corporate Communications: „Die Berichterstattung im RTL Fernsehen bezog sich auf den Ortsteil Kaiserbach-Schillinghof. Die Darstellung in dem Fernsehbeitrag ist unzutreffend. Die IP-Umstellung in dem Ortsteil ist abgeschlossen. Der Technikwechsel ist nicht die Ursache für die dargestellten Störungen. Alle Kunden im Anschlussbereich wurden im vergangenen Jahr auf einen IP-Anschluss umgestellt beziehungsweise haben sich zu einem Anbieterwechsel entschlossen. So sind die zitierten Interviewpartner Metzgerei, Reisebüro und Pfarramt/Kindergarten im Zuge der IP-Umstellung ganz oder teilweise zu anderen Anbietern gewechselt. Wenn Kunden sich im Zuge der IP-Umstellung entschieden haben, zu anderen Anbietern zu wechseln, und es zu Verbindungsabbrüchen kommt, ist der neue Carrier der richtige Ansprechpartner.“

Kontaktaufnahme nun möglich

„Die IP-Umstellung haben wir den Kunden im vergangenen Jahr vorab angekündigt. Bereits seit dem vergangenen August stehen wir mit Gemeinden im Sandland in Kontakt, weil uns bewusst ist, dass die IP-Umstellung an einigen Anschlüssen aus technischen Gründen zu einer Verschlechterung der Bandbreite führt. Uns ist daran gelegen, alle Kunden auf das Netz der Zukunft mitzunehmen, und wir bedauern es sehr, wenn wir einigen wenigen Kunden nicht dieselbe Leistung anbieten können wie gewohnt.

Deshalb haben wir den Kunden über die Gemeinde die Möglichkeit der Kontaktaufnahme mit Mitarbeitern des Kundenservice angeboten, die speziell zur IP-Umstellung beraten können. Zahlreiche Bürger z.B. in Alfdorf haben dieses Angebot in Anspruch genommen. Wir haben für Härtefälle Alternativen entwickelt, die neben der Telefonie auch einige der von den Kunden gewünschten ISDN-Leistungsmerkmale nachbilden können. Häufig können Mobilfunklösungen eine passende Ersatzlösung sein. Sowohl für den Internetzugang, als auch für die Sprachtelefonie.

Eine weitere Möglichkeit ist, über Satellitentechnologie den Zugang zum Internet und Fernsehempfang zu nutzen. Mit einem Satellitenbetreiber haben wir ein entsprechendes Angebot entwickelt. Eine Reihe von Kunden ist dem Angebot bereits gefolgt und hat entsprechende Verträge abgeschlossen.“

Zur Mobilfunkversorgung heißt es weiter: „Wir sehen einen Bedarf für eine verbesserte LTE-Versorgung und würden gerne zusätzliche Standorte errichten. Wir haben zwei Suchkreise definiert und sind dazu auf die Gemeinden Kaisersbach und Alfdorf zugegangen. Um die Standorte zu errichten, sind wir auf die Unterstützung der Gemeinden und der Bürger angewiesen. Auch für die übrigen Ortsteile im Sandland gilt: Die IP-Umstellung für Privatkunden ist abgeschlossen. Über die Gemeinde besteht dennoch weiter die Möglichkeit, sich bei Experten im Kundenservice zu alternativen Anschlussmöglichkeiten beraten zu lassen, wenn es bei weit außerhalb gelegenen Anschlüssen zu einer Verringerung der Bandbreite durch den Plattformwechsel kommt.“

Kaisersbach/Alfdorf.
Die Probleme mit Festnetz, Handynetz und Internet im Hellershof, Birkhof, Schillinghof, etc. sind auch der Deutschen Telekom AG bekannt. Es fehlen Kupferleitungen und eine Funkantenne wurde von Bürgern, Standort auf der Schule in Hellershof, wegen Strahlungen abgelehnt. Hinzu kommt, dass ein Teil im Sandland zu Kaisersbach gehört und ein Teil zu Alfdorf, was die Sachlage mit Förderanträgen nicht vereinfacht. Für Kaisersbach

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