Welzheim

Pkw- und Lkw-Fahrer müssen sich im Welzheimer Wald auf Schnee und Eis einstellen

WinterAutoStrasse
Schnee und Eis können bis Mittwoch zu Problemen führen. © Gaby Schneider

Erneut ein Blick aus dem Fenster, dieses Mal um 6 Uhr am Montagmorgen, ließ den Welzheimer Redakteur erahnen, dass der Weg zur Arbeit nach Welzheim mit dem Pkw aufgrund des Schneefalls und der glatten Straßen länger dauern wird. Eine angemessene Geschwindigkeit war nötig, um nicht ins Rutschen zu kommen.

Für manche Lkw-Fahrer war der Vormittag trotz des langsamen Tempos aber eine schwere Aufgabe, um nicht an den Steigungen hängenzubleiben. „Bis auf den Unfall in Alfdorf ist uns aber nicht bekannt, dass es schlimmere Unfälle gab. Auch die Lkw kamen gut durch den ersten Schnee in dieser Woche“, sagt Robert Kauer von der Polizei Aalen, der für den Rems-Murr-Kreis als Öffentlichkeitsreferent zuständig ist. Zwischen Hüttenbühl und Wahlenheim kam es aufgrund der Straßenverhältnisse dennoch zu einem Unfall, bei dem sogar der Rettungshubschrauber parat stand. Er musste jedoch nicht zum Einsatz kommen, da der Patient mit dem Krankenwagen transportiert werden konnte. Was war passiert?

Pkw-Fahrer verliert die Kontrolle, das Auto überschlägt sich

Ein Leichtverletzter, ein nicht mehr fahrbereiter Pkw und etwa 3000 Euro Sachschaden sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Montagmorgen kurz nach 9 Uhr auf der Kreisstraße 1892 zwischen Wahlenheim und Hüttenbühl. Der Fahrer eines Opel Corsa fuhr die Kreisstraße in Richtung Hüttenbühl entlang und kam auf der schneebedeckten Fahrbahn ins Rutschen und schließlich nach links von der Straße ab. Anschließend rutschte das Auto eine Böschung hinab, überschlug sich und kam letztlich auf der Seite zum Liegen. Der Opel-Fahrer verletzte sich dabei leicht, er wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Sein Auto musste mit Totalschaden abgeschleppt werden, der Sachschaden beläuft sich auf etwa 3000 Euro. Da zunächst unklar war, wie schwer die Verletzungen des Autofahrers sind, war zusätzlich ein Rettungshubschrauber vor Ort. Die Freiwillige Feuerwehr war mit neun Mann ebenfalls im Einsatz.

Ansonsten war es bis zum Abend und den angekündigten neuen Schneefällen weitestgehend ruhig. „Unser Team ist aber jeden Tag bereit, sollten sich die Straßenverhältnisse wieder verschlechtern. Etwas Eis und Schnee gab es am Montag bereits, am Dienstag und Mittwoch soll noch mehr kommen, ehe das Wetterradar wieder Entspannung in Welzheim meldet“, berichtet Uwe Behnert, Leiter des Welzheimer Bauhofs.

Das Team aus Welzheim ist für die nächsten Tage vorbereitet, sollte der Winter in 2022 noch einmal mit noch mehr Schneefall und vereisten Straßen kommen. In zwei Schichten sind die Mitarbeiter eingeteilt. Um 4 Uhr morgens beginnt die Frühschicht, und der zuständige Einsatzleiter der jeweils fünfköpfigen Truppe macht erste Erkundungsfahrten, um dann zu bestimmen, wie viele Mitarbeiter aus der Rufbereitschaft ausrücken müssen. „Wir haben eine Früh- und eine Spätschicht, die von 4 bis 13 Uhr und von 13 bis 22 Uhr eingeteilt ist. Jede Truppe hat einen Einsatzleiter, der dann zusätzlich noch die sieben Schlepperfahrer, also hauptsächlich Landwirte aus Welzheim, kontaktieren kann, um mit den großen Geräten die Straßen vom Schnee oder Eis zu befreien“, äußert sich Uwe Behnert. Eine große Bitte hat Uwe Behnert: „Bitte parken Sie Ihr Fahrzeug nicht in den engen Straßen, denn unsere 2,50 bis 2,70 Meter breiten Schneepflüge können sonst nicht in jeder Straße durchfahren.“

Erneut ein Blick aus dem Fenster, dieses Mal um 6 Uhr am Montagmorgen, ließ den Welzheimer Redakteur erahnen, dass der Weg zur Arbeit nach Welzheim mit dem Pkw aufgrund des Schneefalls und der glatten Straßen länger dauern wird. Eine angemessene Geschwindigkeit war nötig, um nicht ins Rutschen zu kommen.

Für manche Lkw-Fahrer war der Vormittag trotz des langsamen Tempos aber eine schwere Aufgabe, um nicht an den Steigungen hängenzubleiben. „Bis auf den Unfall in Alfdorf ist uns aber

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