Stuttgart & Region

Feuerwehreinsatz bei Mercedes-AMG in Affalterbach

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Einsatz der Feuerwehr bei AMG in Affalterbach am 28.3. © Freiwillige Feuerwehr Affalterbach
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Einsatz der Feuerwehr bei AMG in Affalterbach. © Freiwillige Feuerwehr Affalterbach
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Einsatz der Feuerwehr bei AMG in Affalterbach. © Freiwillige Feuerwehr Affalterbach

Am Montagabend (28.3.) ist es nach einem Chemieunfall in einem AMG-Werk in Affalterbach nahe Burgstetten zu einem Großeinsatz der Feuerwehr gekommen.

Wie die Freiwillige Feuerwehr Affalterbach berichtet, sei es gegen gegen 20.20 Uhr zu einem Defekt an einem elektrisch betriebenen Flurförderfahrzeug in einem Motorenwerk für Verbrennungsmotoren gekommen.

Dämpfe im Obergeschoss

In einem Raum im Obergeschoss traten daraufhin Dämpfe und Flüssigkeiten aus einem Lithium-Ionen-Akku aus. Durch die um 20.26 Uhr alarmierte und um 20.32 Uhr eingetroffene Feuerwehr Affalterbach wurde der Bereich mit einer Wärmebildkamera erkundet, der Brandschutz im Objekt sichergestellt und die betroffenen Räumlichkeiten belüftet. Die Feuerwehr demontierte die Batterien, die sie anschließend mit Atemschutz-Masken ins Freie brachten, wo sie in so genannten  „Abrollbehälter-Hochvolt“ zur Beobachtung gelagert wurden. Der Einsatz war gegen 23.45 Uhr beendet.

Von den Feuerwehren waren insgesamt 10 Fahrzeuge mit 36 Einsatzkräften eingebunden. Neben der Feuerwehr Affalterbach waren auch Spezialkräfte der Feuerwehren Ludwigsburg mit zwei Messfahrzeugen und Asperg mit einem Fachberater für Gefahrgut, ein Fachberater Chemie, die Feuerwehr Marbach, der Rettungsdienst und das DRK Affalterbach sowie die Polizei vor Ort. Auch Bürgermeister Steffen Döttinger und AMG-Mitarbeiter waren vor Ort und unterstützten den Einsatz. Um eine Gefährdung der Bevölkerung und der Umwelt auszuschließen wurden vor Ort Messungen durchgeführt. Die Messergebnisse zeigten dass zu keiner Zeit eine Gefahr für Beschäftige, Anwohner oder die Umwelt bestand. Es wurden keine Schadstoffe freigesetzt und keine Personen verletzt. Der Schaden beläuft sich auf rund 10.000 Euro.

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