Fridays for Future Demo in Stuttgart am Freitag (15.09.): Das müssen Sie wissen
Die Aktivistinnen und Aktivisten von Fridays for Future (FFF) kündigen für Freitag (15.09.) erneut eine Demo für Klimagerechtigkeit und bessere Arbeitsbedingungen im ÖPNV an. Der weltweite Aufruf trägt das Motto "#EndFossilFuels" und wird sich in Stuttgart auch mit der geplanten Umstrukturierung des ÖPNV beschäftigen. Wo es zu Einschränkungen kommen kann, wie viele Teilnehmenden erwartet werden und was Fridays for Future fordert.
Fridays For Future Demo in Stuttgart: Hier kann es zu Beeinträchtigungen kommen
Die Demo beginnt um 14 Uhr und startet laut der Stadt Stuttgart am Schloßplatz Stuttgart, wo die erste Kundgebung stattfinden wird. Danach führt die Route kreisförmig über das Neue Schloss, die Bolzstraße, die Theodor-Heuss-Straße, den Rotebühlplatz, die Eberhardstraße, die Marktstraße, die Münzstraße und endet mit der Abschlusskundgebung am Richard-von-Weizsäcker-Platz (Stand: 06.09.). Das Ende der Demo ist für 17 Uhr angesetzt.
Die Demonstration ist für 5.000 Menschen angemeldet, Straßensperrungen wird es laut der Stadt nicht geben. Der Demozug werde aber von der Verkehrspolizei begleitet. Aufgrund der Route durch die Innenstadt kann es dennoch zu Beeinträchtigungen kommen. Wie groß das Polizeiaufgebot am 15. September insgesamt sein wird, teilte die Pressestelle der Polizei Stuttgart auf Nachfrage nicht mit.
Zudem hat die Stadt einige Auflagen angeordnet. So müssen Fridays for Future Ordner stellen, sowie den zeitlichen und örtlichen Verlauf der Versammlung einhalten. Außerdem müssen sich alle Demonstrierenden an das Freihalten der Feuergassen und die Lärmauflagen gegenüber lautverstärkenden Mitteln halten.
FFF, Seebrücke & Co.: Das sind die Redner in Stuttgart
Die Aktivistinnen und Aktivisten erwarten für ihre Demo 10.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Neben dem Demozug sind auch verschiedene Kundgebungen geplant, wie Fridays for Future auf Nachfrage mitteilt. Die erste Kundgebung beginnt Oskar Otto der FFF-Ortsgruppe Stuttgart und übergibt an Vertreter und Vertreterinnen der Seebrücke. Die Anfangskundgebungen schließt Peter Emorinken-Donatus ab, der vor allem für seine Positionierung gegenüber Ökoziden und seiner antirassistischen und umweltaktivistischen Arbeit bekannt ist. Anlass dafür ist die "African Oil Week" vom 09.-13.10. in Südafrika, wo über die Gebietsrechte im Kongobecken verhandelt werden soll, so FFF in der aktuellen Pressemitteilung.
Konkrete Forderungen der geplanten Demo: Deshalb wird in Stuttgart demonstriert
Fridays for Future möchte nach eigenen Angaben mit der Demonstration auf die gemeinsam mit Peter Emorinken-Donatus geplante Petition gegen die Ölförderung im Kongo hinweisen. Außerdem stellen sie gemeinsam mit dem ÖPNV Stuttgart in ihrer Petition "WirFahrenZusammen" Forderungen für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und eine Verdopplung des ÖPNV bis 2030. Startschuss der Petition soll ebenfalls der 15.09. sein. Aktivistin Ajla Salatovic wird bei den abschließenden Kundgebungen am Richard-von-Weizsäcker-Platz diese Forderungen ausformulieren. Außerdem wird ein Beschäftigter der Stuttgarter Straßenbahn AG (SSB) vor Ort für Nachfragen bereitstehen.
Erstmals wird es bei der Demo laut Fridays for Future auch eine Inklusionsrede geben, in der Statements von Personen vorgetragen werden, die selbst aus gesundheitlichen oder privaten Gründen nicht vor Ort sein können. Zudem werden alle Kundgebungen von einer Gebärdendolmetscherin begleitet.


