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Kein Riesenrad-Leuchten in der Nacht: Energie-Krise trifft Cannstatter Wasen

Riesenrad Symbol Symbolbild Symbolfoto Volksfest
Symbolfoto. © Pixabay/KeraMik

Das Cannstatter Volksfest in Stuttgart ist zurück. Zur Freude von vielen steigt das Fest auf dem Wasen, das in diesem Jahr zum 175. mal stattfindet, nach zwei Jahren Corona-Pause am 23. September wieder.

Aufgrund der wachsenden Energiepreise müssen immer mehr Unternehmen Sparmaßnahmen durchsetzen. Nun ist das Volksfest nicht nur für seine üppige Beleuchtung bekannt. Auch die Attraktionen, wie zum Beispiel die Doppelloopingachterbahn oder der Freifallturm, verbrauchen jede Menge Strom. Wie passt das mit den steigenden Strompreisen zusammen? Wird es irgendwelche Abstriche geben?

Riesenrad bleibt nachts unbeleuchtet

Auf Nachfrage unserer Redaktion teilt Florian Adam, Pressereferent bei der Veranstaltungsgesellschaft in.Stuttgart, mit, dass an der Beleuchtung gespart werden soll. Diese soll am Ende jedes Veranstaltungstages auf ein „absolutes Minimum reduziert“ werden. Außerhalb der Öffnungszeiten werde sowohl bei den Fahr- und Vergnügungsgeschäften als auch im Bereich der Gastronomie – inklusive der Festzelte – komplett auf eine Beleuchtung verzichtet werden. Auch das Riesenrad, das bei vielen Besucherinnen und Besuchern ein beliebtes Foto-Motiv ist, soll außerhalb der Betriebszeit dunkel bleiben.

Unterführungen und Wege zum Fest bleiben beleuchtet

Lediglich die Straßenlaternen und die Notbeleuchtung werden dann noch im Einsatz sein. Das geschehe aus dem Grund, damit die Besucherinnen und Besucher das Festgelände sicher verlassen können, erklärt Florian Adam. Aus Gründen der Sicherheit werden außerdem Unterführungen, Straßen und Wege, die unmittelbar auf das Volksfest führen, beleuchtet bleiben – auch nach dem täglichen Veranstaltungsende. Das Cannstatter Volksfest bündele zwar die Kräfte, um Energie an den verschiedensten Stellen einzusparen. Der Sicherheitsaspekt bleibt aber weiterhin unumgänglich, so Adam.

„Grundsätzlich stellt die Einsparung von Energie die gesamte Veranstaltungsbranche vor Herausforderungen. Die Beleuchtung ist nur ein Teilaspekt“, sagt Florian Adam. Als Veranstalter wolle man gemeinsam mit den Beschickern dazu beitragen, den Bedarf an Energie gesamtheitlich zu reduzieren. Es finde ein Umdenken bei LED-Beleuchtungen bis hin zu neuen Heizkonzepten statt.