Nach Explosion in Stuttgart: Feuerwehr beendet Einsatz nach über 30 Stunden
Am Mittwochmittag (17.01.) ist es in Stuttgart-Vaihingen zu einer Explosion in einem Wohnhaus gekommen. Gegen 13.20 Uhr rückte die Feuerwehr zu dem Einsatz in die Katzenbachstraße aus. Nun haben die Einsatzkräfte ihre Arbeit nach über 30 Stunden beendet und einen Abschlussbericht veröffentlicht. Was geht daraus hervor?
Wohnhaus in Stuttgart: Explosion lässt Wand einstürzen
Beim Eintreffen der Feuerwehr direkt nach der Explosion war eine Gebäudewand des Wohnhauses bereits vollständig eingestürzt. Zudem lagen mehrere Trümmerteile auf der Straße. Diese wurden von den Einsatzkräften und einem privaten Bauunternehmer weggeschafft. Auch Teile des einsturzgefährdeten Gebäudes mussten abgetragen werden. Zudem war ein Statiker vor Ort und beurteilte die Situation.
Außerdem machte sich der Energieversorger auf die Suche nach der Ursache für die Explosion. Es stellte sich heraus, dass ein Gasleck dafür verantwortlich war. Dafür musste der Energieversorger (Netze BW) mithilfe der Feuerwehr die Straße an mehreren Stellen aufreißen. Die Einsatzkräfte sorgten dabei durchgängig für Licht und sicherten den Brandschutz.
30 Gebäude ohne Strom: Feuerwehr richtet Notunterkunft ein
Für die Dauer der Sucharbeiten musste die Stromversorgung in mehreren angrenzenden Straßen unterbrochen werden. Für die rund 30 betroffenen Gebäude wurde daher im Feuerwehrhaus Vaihingen eine Notunterkunft errichtet. Dort wurden durch das DRK und die Feuerwehr heiße Getränke und Essen ausgegeben. Am Donnerstag gegen 15.30 Uhr konnte die Stromversorgung wieder hergestellt werden.
Die letzten Einsatzkräfte kehrten am Donnerstagabend gegen 20 Uhr zurück zur Feuerwache. Damit war die Feuerwehr über 30 Stunden im Einsatz. Die Explosion wurde durch ein Gasleck ausgelöst, das bereits am Donnerstag ausfindig gemacht werden konnte.



